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Der kubanische Pianist Chucho Valdés erhält den Grammy für das beste Jazz Latino Album als Tribut an „Irakere“. Photo: AP

Der Kubaner Chucho Valdés gewann am Sonntag den Grammy für das beste Jazz Latino Album zu Ehren der Gruppe Irakere.

„Ich bekomme keine Luft“, sagte der 75jährige Valdés, als er den Preis bei einer Zeremonie vor der Galaveranstaltung überreicht bekam.

Im Pressesaal, sagte Valdés, der nur in Spanisch kommunizierte, dass die Auszeichnung wegen der indirekten Anerkennung für die bekannte Gruppe Irakere von besonderer Bedeutung sei. Er erinnerte an seine Schritte zu Beginn der Bildung dieser berühmten Gruppe und betonte, dass sein eigenes Projekt, zum Ziel habe „ganz junge Musiker einzuladen, damit sie diesem Erbe zu neuem Leben verhelfen“, auch wenn „es nie wieder etwas wie die Original Irakere Band geben wird“.

Das Album „Tributo a Irakere“ wurde 2016 auf dem Marciac Jazz Festival zusammen mit den Afro Cuban Messengers aufgenommen.

Valdés machte Original Partituren der 1973 gegründeten Gruppe ausfindig, zu der er selbst gehörte und er kreierte Arrangements, die er mit einer neuen Generation von Musikern vorstellte.

„ich möchte mich bei den Organisatoren des Grammy bedanken, bei der Akademie, dem Maciac Festival, wo die CD aufgenommen wurde ... bei den Original Irakere und bei allen, die in dieser Band je gespielt haben“, sagte er, bevor er einige der Mitglieder erwähnte, die bereits verstorben sind.

Der neunfache Grammy Preis Gewinner – sechs Grammy Awards und drei Grammy Latinos, Dionisio Jesús „Chucho“ Valdés Rodríguez wurde 1941 in Quivicán in Kuba geboren.

Er ist Pianist, Komponist, Musikprofessor, Arrangeur und musikalischer Direktor. Sein Vater war „der große Bebo Valdés“ und seine Mutter Pilar Rodríguez war Klavierlehrerin und Sängerin.