OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Nach den Worten seines Präsidenten, Guido López-Gavilán, wird das Festival Zeitgenössischer Musik von Havanna zum 29. Mal ausgetragen und ist zu einem Tor für andere Produktionen der Welt und einem Schaufenster zum Vorzeigen dessen geworden, was in Kuba geschaffen wird.

Die Basílica Menor del Convento de San Francisco de Asís nahm das Eröffnungskonzert mit Werken angesehener kubanischer Komponisten wie Alejandro García Caturla und Harold Gramatges, sowie des Philippinen Matthew Maniano auf.

Im Covarrubias Saal des Nationaltheaters Kubas wird die Welturaufführung von Incisi II, des chilenischen Komponisten und Orchesterdirigenten Boris Alvarado stattfinden. Das Nationale Sinfonieorchester wird zusammen mit dem kubanischen Klarinettisten Arístides Porto spielen.

Zu den Premieren von heute zählen auch „Kollektion von Realitäten“, der Mexikanerin Diana Syrse; „Gesänge aus Süd und Nord“ der Venezolanerin Diana Arismendi; sowie „Who cares if she cries“, für Sopran und Streichorchester der Brasilianerin Jocy de Oliveira; ebenfalls dirigiert vom chilenischen Meister.

Bis zum 20. November wird das Festival Musiker aus den USA, Deutschland, Spanien, Chile, Puerto Rico, Serbien, der Schweiz und Kuba zu Präsentationen in verschiedenen Spielstätten begrüßen.

Wie López-Gavilán ausführte, unterstützte die Vereinigung der Schriftsteller und Künstler Kubas (Uneac) von Anfang an diese Initiative, eine der wenigen, mit denen zeitgenössische Werke auf der Insel bekannt gemacht werden sollen.

Wie er erklärte, wird am 15., 17., 18. und 19. November im Theater des Nationalmuseums für Schöne Künste die Mehrzahl der ausländischen Präsentationen stattfinden.

Eine weitere Spielstätte, fügte er hinzu, werde die Basílica Menor del Convento de San Francisco de Asís sein, wo am 15., 17. und 19. November Konzerte stattfinden werden.

Auch die Casa de las Américas, das Oratorio San Felipe Neri, die Casa del Alba Cultural, das Lyrische Nationaltheater Kubas und das Gran Teatro de La Habana öffnen diesem Treffen ihre Türen.

Außer der Konzerte wird es Konferenzen, Meisterklassen und Gesprächsrunden geben. Die Musik wird aus den Sälen heraustreten und am 18. November dank der Nationalen Konzertband im ältesten Teil der Stadt die Straße vor dem Palast der Generalkapitäne einnehmen.

Parallel zum Festival wird vom 14. bis 18. November im Saal Rubén Martínez Villena der Uneac das 2. Kolloquium „Die Nostalgie der Zukunft“ stattfinden, das zu einer Quelle von Forschungen und einem Raum der Debatte über die gegenwärtigen Erfahrungen der zeitgenössischen Musik werden soll.