OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

In der Kathedrale von Havanna fand am Samstagabend das erwartete Eröffnungskonzert des II Festivals Mozart Habana statt. Das Publikum, das die Kathedrale überflutete, konnte ein hervorragendes Programm klassischer europäischer Komponisten genießen, berichtet ACN.

Der international anerkannte österreichische Geiger Benjamin Schmid interpretierte meisterhaft das Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218, von Wolfgang Amadeus Mozart, das Kritikern zufolge in keinem Repertoire eines Konzertvirtuosen fehlen darf.

Schmid wurde vom dem Lyceum Mozartiano de La Habana angehörenden Sinfonieorchester der Hochschule für Kunst (ISA) begleitet, das ACN zufolge seine hohe künstlerische und interpretative Qualität erneut unter Beweis stellte.

Die Nachrichtenagentur hob die Erstaufführung in Kuba der Harmoniemesse in B-Dur von Joseph Haydn (Hob. XXII: 14) als Höhepunkt des Abends hervor. Diese letzte große Messe des österreichischen Komponisten wurde für vier Solostimmen, Chor und Orchester geschrieben.

Unter der Leitung seines Dirigenten Jose Antonio Mendez Padron begleitete das Sinfonieorchester des ISA auf meisterhafte Weise die Solisten Barbara Llanes, Maria Lucia Mendez, Roger Quintana Hernandez und Ahmed Gomez sowie die Kammerchöre Matanzas und des ISA sowie Schola Cantorum Coralina. 

Das vom Lyceum Mozartiano in Zusammenarbeit mit dem Büro des Stadthistorikers und der Stiftung Mozarteum Salzburg organisierte Event wird im Verlaufe der Woche auf die Teilnahme von Instrumentisten aus Argentinien, Österreich, Belgien, den USA, Holland, Russland, der Schweiz und des Gastgeberlandes zählen können.

Zu den Spielstätten des Zweiten Festivals Mozart Habana gehören das Oratorium San Felipe Neri, die Basílica Menor del Convento San Francisco de Asís, das Teatro Martí und den Salon José White in Matanzas.