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Tausende von Menschen strömen alljährlich in die verschiedenen Messebereiche. Photo: Jose M. Correa

HAVANNA - Die Möglichkeit, sich mit Autoren, Herausgebern, Literaturagenten und Händlern zu treffen, ist eine der größten Attraktionen der Internationalen Buchmesse, die ab diesem 11. Februar zum fünfundzwanzigsten Mal stattfindet.

Diesbezüglich hob Edel Morales, Vizepräsident für internationale Beziehungen des kubanischen Buchinstituts (ICL) auf einer Pressekonferenz in Casa de las Americas hervor, dass unter den 300 internationalen Teilnehmern an der Buchmesse mehr als 170 Schriftsteller sind.

Die Messe ist eine Einladung zur kulturellen Bereicherung derer, die sie nicht nur als Chance des Wiedersehens mit der Literatur, sondern auch mit den Autoren sehen, um gemeinsam das Veranstaltungsprogramm zu nutzen, in dem Reflexion, Forschung und verschiedene Künste zusammenfließen.

In diesem Sinne wies Jesus David Curbelo, Direktor des Kulturzentrums Dulce Maria Loynaz und Koordinator des literarischen Programms des Events, auf das Kolloquium der Sozialwissenschaften als relevantes Ereignis hin.

Caridad Fernández Tamayo, Direktorin des Herausgeberfonds von Casa de las Americas, erläuterte, dass die Institution eine Ehrung für Mario Benedetti und Eduardo Galeano plant, Autoren, die eine enge Beziehung zu diesem kulturellen Zentrum unterhielten.

Neben weiteren bedeutenden Events im Zusammenhang mit der Messe ist das internationale Seminar „130 Jahren Abschaffung der Sklaverei in Kuba“ hervorzuheben, das unter der Leitung der Essayistin und Forscherin Zuleica Romay in Casa de las Americas stattfinden wird und eine Präambel zum kürzlich gegründeten Programm für Studien über Afroamerika darstellt.