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Carlos Acosta möchte in dem Land seiner Geburt eine Tanzgruppe ins Leben rufen Photo: Archivo

Der angesehene kubanische Tänzer Carlos Acosta, gegenwärtig Star im Londoner Royal Ballet, gab bekannt, dass er in dem Land, in dem er geboren wurde und aufgewachsen ist, eine Tanzkompanie gründen möchte.

Zu diesem Zweck rief er alle professionell ausgebildeten Tänzer Kubas, die Interesse haben an dem Projekt mitzuarbeiten dazu auf, am 10. und 11. August in der Nationalen Ballettschule Fernando Alonso zum Probetanzen zu erscheinen.

Die neue Gruppe, die an das Tanzzentrum Havanna angebunden sein wird, bietet insgesamt 12 Tänzern, sechs Männern und sechs Frauen, die den Anforderungen des klassischen und zeitgenössischen Tanzes entsprechen,Verträge an. Aus diesem Grund wird das Probetanzen auch beide Tanzformen beinhalten.

Acosta bereitet seinen Rückzug als klassischer Tänzer des Royal Ballet vor und strebt eine Karriere im zeitgenössischen Tanz an.

In diesem Jahr zeichnete ihn das Critics’Circle des Vereinigten Königreiches in Anerkennung seiner Lebensleistung mit dem National Dance Award aus und Kritiken in den USA lobten seine Version des Don Quijote.

Die kurzfristigen Pläne des Künstlers beinhalten eine neue Version von Carmen für das Royal Ballet, deren Premiere im September stattfinden soll. Gleichzeitig beabsichtigt er, erste Schritte für den Aufbau seiner Tanzkompanie in Kuba zu unternehmen.

Mit 42 Jahren sind die Tage Acostas auf der Bühne des Royal Ballet gezählt, aber seine Karriere in anderen Facetten dieser Kunst beginnt gerade erst.