
Die zehn kubanischen Diplomaten und ihre Familien, die in der Dominikanischen Republik tätig waren und am 13. August von der dominikanischen Regierung zu Unrecht ausgewiesen wurden, wurden heute im kubanischen Außenministerium empfangen.
Odin Ysla Hernández, ein Mitglied des diplomatischen Korps, das nach Kuba zurückkehrte, zitierte Martí mit Blick auf diesen einseitigen und ungerechtfertigten Akt: „Wenn es Männer ohne Ehre gibt, gibt es Männer, die die Ehre vieler tragen müssen.“
Er räumte zudem ein, dass diese absurde Entscheidung der dominikanischen Regierung eine Reaktion auf den Druck der US-Regierung sei, die die Feierlichkeiten zu Fidel Castros Geburtstag in dem karibischen Schwesterstaat und die herausragenden Leistungen kubanischer Athleten bei den 25. Panamerikanischen und Karibischen Spielen in Santo Domingo überschatten wolle.
„Niemand soll daran zweifeln, dass dies nur ein weiterer imperialistischer Schachzug ist, aber ich und meine Brüder, die in unsere Heimat zurückgekehrt sind, empfinden nichts als Stolz auf eine erfüllte Pflicht und unermessliche Freude über die Rückkehr in unser Land. Die Vertreibung, aus den Gründen, die sie veranlasst haben, ist eine Auszeichnung, die man uns an die Brust gehängt hat“, erklärte Ysla Hernández.
Die Diplomaten wurden von Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, sowie von stellvertretenden Ministern, Ministeriumsbeamten und einer großen Delegation von dort arbeitenden empfangen.
Die stellvertretende Außenministerin Josefina Vidal Ferreiro betonte, dass dieser antidiplomatische Akt der dominikanischen Regierung imperialen Interessen diene und die wahren Gefühle des dominikanischen Volkes missachte, das durch enge historische Bande brüderlicher Verbundenheit mit Kuba vereint sei.
„Dies ist lediglich ein weiterer Akt des Drucks seitens der US-Regierung, der in wenigen Jahren nur noch eine weitere Absurdität dieser schwierigen Zeiten sein wird. Liebe Kolleginnen und Kollegen der diplomatischen Vertretung in der Dominikanischen Republik, willkommen zurück“, schloss Vidal Ferreiro.
Laut einer kürzlich vom Außenministerium (Minrex) veröffentlichten Erklärung haben unsere Diplomaten im Einklang mit dem Völkerrecht gehandelt, und diese ungerechtfertigte Entscheidung werde die Beziehungen zum dominikanischen Volk nicht trüben.








