OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudios Revolución

Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, setzte am Donnerstag seinen Austausch mit den Verteidigungsräten in den Stadtteilen Havannas fort. Dieser Austausch wurde Anfang Mai als Reaktion auf die schwierige Lage des Landes unter den schwerwiegenden Folgen der verschärften Blockade durch die US-Regierung und des seit über sechs Monaten andauernden Ölblockade gegen die Insel ins Leben gerufen. 
Bei dieser Gelegenheit besuchte er in Begleitung von Roberto Morales Ojeda, Mitglied des Politbüros und Organisationssekretär des Zentralkomitees, die Stadtteile Alt-Havanna, Arroyo Naranjo und La Lisa. Er informierte sich über die stark beeinträchtigte Wasserversorgung, Energieerzeugung, Müllabfuhr und andere grundlegende Dienstleistungen. 
Im Rahmen des Austauschs, der am 30. Juni begann und bereits neun der fünfzehn Stadtteile der kubanischen Hauptstadt umfasst, interessierte sich der Präsident besonders für die Versorgung der Bedürftigsten in den Gemeinden und betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Rentenzahlungen. Er kündigte an, dass nach Lösungen gesucht und alle Mechanismen optimiert würden, damit diejenigen, die sich für das Land eingesetzt haben, ihre zustehenden Leistungen rechtzeitig und problemlos erhalten. 

In den drei Gemeinden hob er positive Erfahrungen hervor – sowohl aus dem staatlichen als auch aus dem nichtstaatlichen Sektor sowie aus der Zusammenarbeit zwischen ihnen –, die dringend umgesetzt werden sollten, beispielsweise in Bereichen wie Müllabfuhr, Betreuung schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen und Rentenzahlungen. 
Er zeigte zudem Interesse an der Arbeit des Jugendnetzwerks in den drei Bezirken, einer innovativen Initiative, die es jungen Kubanern ermöglicht, sich an der Lösung der Probleme ihrer Gemeinden zu beteiligen. Er wurde über die durchgeführten Sport-, Kultur- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen informiert. Der Präsident erkundigte sich über die Zusammenhänge zwischen alleinlebenden Jugendlichen und älteren Menschen, gefährdeten Familien und jungen Menschen, die weder studieren noch arbeiten, sowie die laufende Überwachung des Familienhilfesystems (SAF), das Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt, 
Díaz-Canel wollte auch wissen ob doe Anliegen der Bevölkerung berücksichtigt würden,  sprach über die notwendige Sensibilität im Umgang mit diesen Themen und betonte die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung von Ordnung und öffentlicher Sicherheit in allen Gemeinden. 
 Staatsoberhaupt würdigte die Arbeit in den Kommunen und rief angesichts der schwierigen Lage des Landes zu anhaltendem Optimismus und Zuverischt auf, dass man die  Krise zu bewältigen werde. 

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