OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudios Revolución

„Wir haben eine erfolgreiche Übung durchgeführt und dabei viel gelernt. Diese Zone muss zu einer uneinnehmbaren Bastion für das Land werden“, erklärte Salvador Valdés Mesa, Mitglied des Politbüros, Vizepräsident des Nationalen Verteidigungsrates (CDN) und der Republik, am Freitag bei einem Besuch der Verteidigungszone Güinera in Arroyo Naranjo, einem Stadtteil von Havanna. 
Im Rahmen des Nationalen Verteidigungstages und gemeinsam mit seinem Kollegen mi Veretidgungsrat Manuel Marrero Cruz, dem Leiter des Wirtschafts- und Sozialrats und Premierminister der Republik, betonte Valdés Mesa die Notwendigkeit, die Arbeit der Zone weiter zu verbessern und sich mit Nachdruck für die Verteidigung Kubas einzusetzen, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.
 Osmel Alian Trinchet Chapeaut, Präsident der Verteidigungszone, sprach über die Maßnahmen, die in Friedenszeiten in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Soziales und Kommunikation in einer Region wie Güinera, die vor komplexen sozialen Herausforderungen steht, umgesetzt werden.Er erläuterte die Pläne, die zur Bewältigung dieser Ausnahmesituation entwickelt werden.
 In dieser strategischen Konzeption des Kriges des Gesamten Volkes, die die Nation definiert hat, verwies er auf die Maßnahmen zum Schutz der wichtigsten wirtschaftlichen Ressourcen des Territoriums, zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung in den Gemeinden, zur komplexen Aufgabe der Aufrechterhaltung der Grundversorgung der Bevölkerung und zur Entwicklung verschiedener Methoden der Nahrungsmittelproduktion. 
Trinchet Chapeaut erläuterte, wie die Bedürfnisse von Familien in prekären Lebenslagen berücksichtigt werden, die systematische Unterstützung der Leistungsempfänger des Familienhilfesystems, die Energieinfrastruktur in wichtigen Gebieten und die Bemühungen um eine rationelle und effiziente Wassernutzung, eines der komplexesten Probleme dieser Verteidigungszone. 
Marrero Cruz betonte seinerseits, dass die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Kubas in Zeiten imperialistischer Aggression von grundlegender Bedeutung sei. Er bekräftigte die Notwendigkeit, das gesamte Potenzial der Zone auszuschöpfen, von der Nahrungsmittelproduktion bis zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Kochmaterialien. Er hob außerdem die Bedeutung des Ausbaus erneuerbarer Energiequellen in der Region hervor. 

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Funktionsweise der Produktions- und Verteidigungsbrigaden. Dabei wurde die Dringlichkeit betont, dass jeder Anführer, jedes Mitglied der Zone, in der Praxis wissen muss, wofür er verantwortlich ist, um unverwundbar zu sein und vor allem Menschenleben zu schützen.
An der Übung nahmen außerdem Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, der Vizeminister der Revolutionären Streitkräfte, General des Armeekorps, Joaquín Quintas Solá, Yanet Hernández Pérez, Vizepräsidentin des Provinzverteidigungsrates in Havanna teil.