OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Pastor Batista

Santa Lucía (Cabaiguán, Sancti Spíritus). – Wenn Produktionsstätten, Bauern und die Bevölkerung anderer Orte das tun würden, was die Bewohner dieses Gebiets in Sancti Spíritus kürzlich erreicht haben, könnten viele Probleme vor Ort gelöst werden.
Die immer enger werdende und brutale Energieblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba hielt den Volksrat die meiste Zeit ohne Kommunikation.
„Wir haben uns als Gruppe von Menschen getroffen, und dann sagte uns ein fortschrittlicher Tabakproduzent, dass wir gemeinsam eine Photovoltaikanlage in unserem Kommunikationszentrum installieren könnten. Die Idee entstand, weitere Produzenten schlossen sich an, die Genossenschaften  innerhalb dieses  Volksrats beteiligten sich, und auch die Bevölkerung.“
Wie Adamelia González, Mitglied der Kredit- und Dienstleistungsgenossenschaft Sergio Soto, erklärt, kam eine Reihe von Menschen zusammen, um eine eigene Lösung zu finden.
Nicht nur Eridania Pérez, die Vorsitzende des Volksrats, begrüßte die Idee von Anfang an mit Begeisterung. Die sechs in der Gegend ansässigen Genossenschaften und unabhängige Produzenten erklärten sich bereit, beim Kauf eines Solarpanel-Sets mitzuwirken, das sehr gut in der Telefonzentrale von Santa Lucía installiert werden konnte, zum Nutzen der gesamten Gemeinde.
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Selbstständigen und Einwohnern der Gegend, die daran interessiert waren, Geld beizusteuern, um dieses Vorhaben zu verwirklichen. Sogar Rentner kamen, um zu helfen. 
Die Fachleute von ETECSA konnten da nicht zurückstehen. Ihr Beitrag sollte, sobald das 6-kW-Set angeschafft war, darin bestehen, es „nach allen Regeln der Kunst“ zu installieren. Und genau das taten sie, in nur zwei Tagen harter, aber leidenschaftlicher Arbeit.
Zurück blieben unter anderem die Ängste, im Notfall nicht kommunizieren zu können, um einen Krankenwagen zu rufen, oder die Notwendigkeit, aus ebenso dringenden Gründen mit einem Familienmitglied in Kontakt zu treten.
So kann Santa Lucía, wie Darwin Pérez Figueredo, Leiter des Telekommunikationszentrums von Cabaiguán, erklärt, trotz der landesweiten Treibstoffknappheit und der wiederholten und lang anhaltenden Stromausfälle die Kontinuität und Funktionsfähigkeit seiner Kommunikationssysteme aufrechterhalten – dank des Beitrags seiner eigenen Produktionsstätten und Einwohner, die entschlossen waren, ein Problem, das alle betraf, aus eigener Kraft zu lösen.