
Wichtige medizinische Hilfsgüter kommen der Provinz Guantánamo zugute, dank der direkten Unterstützung der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) im Rahmen des erweiterten Aktionsplans der Vereinten Nationen zur Bewältigung der Folgen des Hurrikans Melissa und der Auswirkungen der Energiekrise im Land.
Wie das PAHO-Büro in Kuba auf seinem Facebook-Profil erklärt, werden die Hilfsgüter, die in einer Zeit von Schwierigkeiten bei der Treibstoffversorgung eintreffen, zügig verteilt, um die Aufrechterhaltung der Dienstleistungen des Nationalen Gesundheitssystems in der östlichen Region zu gewährleisten.
Zu den erhaltenen Produkten gehören Notfall-Kits mit Materialien für die medizinische Grundversorgung, Medikamente zur Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen (STI), Arzneimittel gegen Lungenentzündung und Tuberkulose sowie solche zur Behandlung von chronischen Erkrankungen, psychischer Gesundheit, Traumata und für chirurgische Eingriffe, sowie Desinfektionsmittel, Infusionslösungen und Verbrauchsmaterialien.
All diese Zusammenarbeit wird durch die kontinuierliche Zusammenarbeit der PAHO mit wichtigen Partnern und Gebern ermöglicht: den Regierungen Koreas und Brasiliens, der Generaldirektion für Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) und dem Zentralen Fonds für Nothilfe (CERF).
Die Lieferungen, die zuvor in der Logistikplattform der Unternehmensgruppe „Empresa Comercializadora y Distribuidora de Medicamentos“ (Emcomed) in San José de las Lajas, Mayabeque, gelagert wurden, werden mit finanzieller Unterstützung der PAHO/WHO an ihre Endziele transportiert. Zu diesem Zweck werden Partnerschaften mit nichtstaatlichen Transportunternehmen geschlossen, die über die Mittel zur Beförderung großer Frachtmengen verfügen und sich bereits bei früheren Einsätzen, wie beispielsweise bei Lieferungen für das Nationale Impfprogramm, als effizient erwiesen haben.
Die erhaltenen Mittel werden in verschiedenen Gesundheitszentren der östlichen Provinzen, darunter auch Kinderkrankenhäuser, eingesetzt und stärken so die Versorgung der bedürftigsten Bevölkerungsgruppen.
Zusätzlich zu diesen Hilfsgütern erleichtert der Logistikmechanismus des Erweiterten Aktionsplans mit Unterstützung des Welternährungsprogramms (WFP) die Abholung weiterer Spenden in Häfen und Flughäfen, darunter Stromgeneratoren und Dieseltanks, die ebenfalls zur Stärkung der medizinischen Versorgung nach dem Hurrikan Melissa bestimmt sind.
Mit diesen Maßnahmen trägt die PAHO dazu bei, die Auswirkungen der Energiekrise und der Naturkatastrophen auf das kubanische Gesundheitssystem abzumildern, indem sie sicherstellt, dass wichtige Medikamente und Hilfsgüter rechtzeitig in den Krankenhäusern und Arztpraxen in Guantánamo und den übrigen östlichen Provinzen ankommen.








