OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ricardo López Hevia

Auf Anfrage der US-Regierung, eine Delegation unter der Leitung von CIA-Direktor John Ratcliffe in Havanna zu empfangen, genehmigte die Führung der kubanische Revolution den Besuch und das Treffen mit seinem Amtskollegen aus dem Innenministerium. 
Das Treffen fand am Donnerstag, dem 14. Mai, inmitten eines Kontexts statt, der durch Komplexität    bilateralen Beziehungen gekennzeichnet ist. Es hatte zum Ziel, im Rahmen der Bemühungen um eine Lösung der aktuellen Lage zum politischen Dialog zwischen beiden Ländern beizutragen. 
Die von kubanischer Seite vorgelegten Informationen und der Austausch mit der US-Delegation belegten eindeutig, dass Kuba keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellt und es keine legitimen Gründe gibt, das Land auf die Liste der Staaten zu setzen, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
Während des Treffens wurde die Konsistenz und Kongruenz der historischen Position unseres Landes beim Vorgehen der kubanischen Regierung und den dafür zuständigen Behörden im Kampf gegen den Terrorismus in all seinen Formen und Ausprägungen und dessen unmissverständlicher Verurteilung deutlich.
 Es wurde erneut deutlich gemacht, dass die Insel terroristischen oder extremistischen Organisationen keinen Unterschlupf gewährt, sie weder  unterstützt oder finanziert noch duldet. Es gibt keine ausländischen Militär- oder Geheimdienststützpunkte auf ihrem Territorium, und sie hat niemals feindselige Aktivitäten gegen die Vereinigten Staaten unterstützt und wird auch zukünftig nicht zulassen, dass von Kuba Aktionen gegen andere Nationen ausgehen.

Darüber hinaus wurde das Interesse beider Seiten an der Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden zum Wohle der Sicherheit beider Nationen sowie der regionalen und internationalen Sicherheit klar zum Ausdruck gebracht.


Havanna, 14. Mai 2026