
Mit dem Ziel, die Bürgerbeteiligung zu stärken und die Umsetzung der nationalen Prioritäten aus den Gemeinden heraus zu unterstützen, startete am Donnerstag die Bürgerbewegung "Mi Barrio por la Patria"(Mein Wohnviertel für das Vaterland“. Diese Initiative soll die Gemeindearbeit festigen und das System der Volksmacht weiter verbessern.
Die Vizepräsidentin der Nationalversammlung der Volksmacht und des Staatsrats, Ana María Mari Machado, betonte auf einer Pressekonferenz, dass die Bewegung eine neue Phase des Wandels in Wohnvierteln, Gemeinden, Bezirken und Volksräten im ganzen Land einläute.
Sie betonte, dass die Initiative in einem Kontext der Verschärfung der von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade entstanden sei und sich im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von des Comandante en Jefe Fidel Castro sowie des 50. Jahrestages der Gründung der Organe der Volksmacht durchgeführt werde.
Mari Machado erklärte angesichts dieser Schwierigkeiten, dass „die beste Antwort darin besteht, aus der Gemeinde, aus den Wohnvierteln heraus, solidarisch und mit Einheit zu handeln“, und bekräftigte gleichzeitig den Willen, das kubanische politische System und die Errungenschaften der Revolution weiterhin zu verteidigen.
Sie führte aus, die Initiative werde in über 12.000 Stadtteilen verschiedenster Wirtschafts- und Sozialbereiche umgesetzt und basiere auf drei Säulen: Sicherheit, Teilhabe und Produktivität. Sie werde an die jeweiligen Gegebenheiten jeder Gemeinde angepasst.
„Sichere Wohnviertel“ fördere die Beteiligung an Aufgaben der Landesverteidigung sowie an Sicherheits- und Schutzmaßnahmen in Katastrophenfällen mit Unterstützung des Zivilschutzes, der Kriminalprävention und präventiver Arbeit in den Stadtteilen.
„Produktive Nachbarschaft“ zielt darauf ab, die lokale Produktion und Dienstleistungen zu stärken, um den Bedarf der Gemeinde zu decken. Dabei werden alle wirtschaftlichen Akteure, sowohl staatliche als auch nichtstaatliche, einbezogen und ehrenamtliches Engagement in Stadtgärten, Kleingärten und anderen produktiven Flächen gefördert.
Die dritte Säule, die partizipative Nachbarschaft, fördert die bewusste Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Transformation ihrer Gemeinschaften, mit Schwerpunkt auf integrierter Gemeinwesenarbeit und gestärkter Bürgerkontrolle.
„Wir wollen, dass die Menschen aktiv und präzise ihre Zukunft durch staatliche Maßnahmen gestalten, lenken und vorschlagen unter Leitung des Staates“, fügte sie hinzu.








