
Der Plan für 2026 setzt erneut auf die Wiederherstellung der Erzeugungskapazität aus eigenen Ressourcen“, erklärte der Minister für Enbergie und Bergbau Vicente de la O Levy in der Fernsehsendung „Mesa Redonda“.
Viele der verwendeten Teile und Komponenten seien keine Originalteile, „sondern Lösungen, die in Kuba durch Innovation, Anpassung und technologischen Austausch entwickelt wurden“, führte er aus. Für dieses Jahr, so erklärte er, ziele der Plan darauf ab, 570 Megawatt (MW) Erzeugungskapazität durch thermoelektrische Kraftwerke wiederherzustellen. Ende des ersten Quartals lag das Teilziel bei 365 MW, letztendlich wurden jedoch 370 MW erreicht – also mehr als geplant.
Zu den Faktoren, die dieses Ergebnis beeinflussten, zählte er die Inbetriebnahme von Block 2 in Santa Cruz del Norte nach Abschluss der Wartungsarbeiten sowie die Anbindung von Céspedes 4, wobei es bei letzterem aufgrund einer schwerwiegenden Störung während der Synchronisierung mit dem nationalen Stromnetz zu Verzögerungen kam.
Edier Guzmán Pacheco, Direktor für thermische Stromerzeugung bei den Nationalen Elektrizitätswerken, erläuterte die Schäden und den Wiederherstellungsplan für Block 2 des Wärmekraftwerks Lidio Ramón Pérez in Felton, ein Kraftwerk von strategischer Bedeutung, da es in der Lage ist heimisches Rohöl zu verarbeiten.
Er erinnerte an den Brand im Kessel des Kraftwerks und erklärte, dass der Vorfall eine bestimmte Struktur beschädigt und dadurch die Stromerzeugung erheblich eingeschränkt habe.
„Das hat uns zurückgeworfen und unsere Leistung auf 250 MW begrenzt. Der Brand beschädigte eine Struktur, die den Rest des Kessels zum Einsturz brachte und somit eine Wiederinbetriebnahme unmöglich machte“, sagte er weiter.
Angesichts des Ausmaßes der Schäden wurde ein komplexer Wiederaufbauprozess eingeleitet. Die neue Anlage wird in Las Tunas gefertigt, wobei die vollständige Restaurierung auch hochkomplexe interne Komponenten umfasst.
Er betonte: „Der Wiederaufbau dieser Anlage ist nicht zum Stillstand gekommen, und wir arbeiten weiter daran sie in das System einzugliedern, da sie heimisches Rohöl verbraucht und uns Energieunabhängigkeit und -souveränität sichert.“








