
Nach einem Tag freiwilliger Arbeit im Bereich der Lebensmittelproduktion zur Verteidigung der Ernährungssouveränität, riefen der Dachverband der Kubanischen Gewerkschaften (CTC) und seine Gewerkschaften dazu auf, den Internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai 2026 zu begehen.
Unter der Führung von Mitgliedern des Zentralkomitees der Partei, Liván Izquierdo Alonso, Erster Sekretär in Havanna, und Yanet Hernández Pérez, Gouverneurin von Havanna, sowie weiteren Mitgliedern des Verbandes Junger Kommunisten und Parteiführern aus Kuba, mahnte Osnay Miguel Colina Rodríguez, Präsident des Organisationskomitees des 22. CTC-Kongresses, angesichts der wachsenden Bedrohungen durch die US-Regierung – verstärkt durch die Exekutivanordnung, die die bereits verschärfte Belagerung um ein Energieblockade erweitert hat – „ist heute nichts wichtiger und entscheidender, als zusammenzuarbeiten und als Land zu wachsen.“
Er bekräftigte, dass die Feierlichkeiten zum 1. Mai – dem Tag der Arbeit – die Einheit und den Patriotismus der Kubaner demonstrieren sollen: „Es geht darum, wie Maceo in Baraguá den Frieden ohne Unabhängigkeit abzulehnen.“ Er beschwor die Ideen José Martís und das Konzept von Revolution das der Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz am 1. Mai 2000 formulierte. Der Aufruf umfasst die Feier des Tages mit Paraden und Veranstaltungen an jedem Arbeitsplatz, in jeder Stadt, Gemeinde und Provinz, unter Einhaltung der geltenden Beschränkungen. Er fordert alle auf, das Land von den Feldern, Fabriken, Klassenzimmern, Forschungszentren, Wärmekraftwerken, Krankenhäusern, Kulturstätten und Sportarenen aus zu verteidigen – „an jeder Front“.

Ebenso richtet sich dieser Aufruf an Kubas Freunde in aller Welt, sich wie jedes Jahr den Feierlichkeiten zum Internationalen Tag der Arbeit anzuschließen.
„Das Vaterland muss verteidigt werden“ lautet das Motto dieses Tages und unterstreicht die Prioritäten der Partei unter der Führung des Ersten Sekretärs des Zentralkomitees und Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez.
„Arbeiterinnen und Arbeiter, Volk Kubas, in den leuchtenden Farben unserer Flagge, voller Freude und Patriotismus rufen wir zu einem 1. Mai auf, der uns als Nation bewegt, gegründet auf Einheit und dem Willen zum Dienst am Nächsten. Und der dazu beiträgt, das Projekt zu unterstützen und zu verteidigen, das Martí entworfen und Fidel verwirklicht hat“, erklärte Colina Rodríguez.
Die vom CTC in diesem Jahr an Wochenenden ausgerufenen Tage der Freiwilligenarbeit sind laut der Gewerkschaftsführung zu einer Demonstration der Solidarität mit anderen Organisationen geworden und lassen die kreative Idee wieder aufleben, die Che Guevara in den 1960er Jahren als mächtige Waffe zur Erzeugung und Aufrechterhaltung der Vitalität propagierte, die das Land braucht, um angesichts der völkermörderischen Blockade zu wachsen und voranzukommen.
AUFRUF ZUM 1. MAI 2026
Liebe kubanische Arbeiterinnen und Arbeiter!
Angesichts der wachsenden Bedrohungen durch die US-Regierung, die durch die Exekutivanordnung vom 29. Januar noch verstärkt wurden – welche ein Energieblockade zu der bereits seit über 65 Jahren bestehenden, verschärften Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade hinzufügte, die uns allein deshalb aufgezwungen wurde, weil wir eine würdevolle, souveräne und unabhängige Nation sein wollen –, ist heute nichts wichtiger und entscheidender als vereint als Nation zusammenzuarbeiten und gemeinsam zu wachsen.
Inmitten dieser Situation rufen der Dachverband der Kubanischen Gewerkschaften (CTC), seine nationalen Gewerkschaften und der Nationale Verband der Innovatoren und Rationalisierer (ANIR) dazu auf, den 1. Mai, den Internationalen Tag der Arbeit, unter dem zentralen und mobilisierenden Motto „Das Vaterland gilt es zu verteidigen“ zu feiern.
Die Feier zum 1. Mai demonstriert die Einheit der Kubaner und ihren Patriotismus; sie bedeutet, wie einst Maceo in Baraguá, sich zu weigern, Frieden ohne Unabhängigkeit zu akzeptieren. Es geht darum, die Ideen von José Martí in seiner Rede „Los Pinos Nuevos“ wiederzubeleben, einer bedeutsamen Erklärung der Einheit mehrerer Generationen von Kubanern im Hinblick auf das Unabhängigkeitsprojekt; es geht darum, im Jahr des hundertsten Geburtstags des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz sein am 1. Mai 2000 vorgetragenes Konzept zu verteidigen.
Wir rufen alle dazu auf, in jedem Betrieb, jeder Gemeinde, jeder Stadt und Provinz mit Paraden und Veranstaltungen diesen Tag zu feiern – mit den erforderlichen Beschränkungen, zu denen wir angesichts der verschärften Blockade gezwungen sind.
Es ist ein Aufruf, das Land zu verteidigen – auf den Feldern, in den Fabriken, Klassenzimmern, Forschungszentren, Wärmekraftwerken, Krankenhäusern, Kultureinrichtungen und Sportarenen; an jeder Front.
Wir laden Kubas Freunde in aller Welt ein, wie jedes Jahr mit uns den Internationalen Tag der Arbeit zu feiern. Wir danken ihnen im Voraus für ihre Solidarität und ihren Mut, unser Schicksal angesichts einer realen militärischen Bedrohung zu teilen. Diese Bedrohung schreckt uns keineswegs ab, sondern lässt uns mit Optimismus und Zuversicht auf den Sieg die glorreiche Strophe unserer Nationalhymne wiederholen: Für das Vaterland zu sterben, heißt zu leben.
„Gemeinsam gestalten wir Kuba“ – diese Überzeugung begleitet uns an diesem Tag und prägt die von der Partei festgelegten Prioritäten. Sie leitet all jene von uns, die sich darauf vorbereiten, das sozialistische Vaterland zu verteidigen, die für die Transformation der Energiestruktur arbeiten, die zur Nahrungsmittelproduktion beitragen und die täglich nach Lösungen für Probleme suchen. Sie ist die Überzeugung der Ärzte und Lehrer, die nicht aufgeben und weiterhin das Leben verteidigen. Sie ist die Überzeugung all jener von uns, die Teil der Revolution sind – nicht aus Dogmatismus oder Fanatismus, sondern aus Überzeugung, Ideen und Tatkraft. ...
Arbeiterinnen und Arbeiter, Volk Kubas:
Mit den leuchtenden Farben unserer Flagge, mit Freude und Patriotismus und inspiriert von den Lehren des Armeegenerals Raúl Castro Ruz rufen der CTC, seine nationalen Gewerkschaften und der ANIR, nur wenige Monate vor den letzten Sitzungen unseres 22. Kongresses, zu einem 1. Mai auf, der uns als Nation aufrütteln wird. Vereint in unserem Bestreben, nützlich zu sein, zum Gemeinwohl beizutragen und das Projekt zu verteidigen, das Martí entworfen und Fidel vollendet hat und das wir unter der Führung der Partei unter dem Ersten Sekretär Miguel Díaz-Canel Bermúdez gemeinsam mit den Arbeiterinnen und Arbeitern uns nicht entreißen lassen wollen.
Es lebe die Kubanische Revolution!
Vaterland oder Tod! Wir werden siegen!
WIR SEHEN UNS AM 1. MAI











