OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudios Revolución

Als der Stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation, Herr Sergei Ryabkov, dem Präsidenten der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, am gestrigen Donnerstagnachmittag sagte, er fühle sich sehr geehrt, von ihm empfangen zu werden, erinnerte die Antwort des Würdenträgers an eine Geschichte gegenseitiger Begleitungen zwischen zwei Nationen: "Sie sind ein großer Freund Kubas."
Vom Palast der Revolution aus sagte der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei dem Besucher, der ausschließlich im Rahmen der Interministeriellen Sitzung zwischen der Republik Kuba und der Russischen Föderation auf die Insel gekommen war: "Vor allem müssen wir diese Gelegenheit nutzen, um unserem lieben Freund, Präsident Putin, eine Umarmung zu schicken und allen Freunden der Russischen Föderation einen Gruß zu senden."
Präsident Díaz-Canel sagte seinem Gesprächspartner: "Ich möchte zunächst im Namen der Partei, der Regierung und des kubanischen Volkes für die Lieferung von Treibstoff danken, die sie uns vor ein paar Tagen zukommen ließen." Der Staatschef meinte, dass es sich um "eine Tatsache von enormer Bedeutung und viel Symbolik" handle; und er betonte, dass die Geste über den wertvollen Treibstoff hinaus "bedeutet, dass Kuba nicht allein ist".

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Alsdann äußerte er, dass die Hilfe auch bedeute, dass "in einer komplexen Situation Länder wie die Russische Föderation Kuba unterstützen, dass es in Ländern wie der Russischen Föderation Werte gibt, sich nicht von der imperialen Politik unterwerfen zu lassen". Und im gleichen Sinne sagte Díaz-Canel, dass diese Lieferung "ein Konzept unterstützt, das wir verteidigen, nämlich dass wir das uneingeschränkte Recht haben, Öl zu erhalten, und dass es das uneingeschränkte Recht anderer Länder gibt, Öl nach Kuba zu exportieren".
Herrn Sergei Ryabkov gegenüber betonte der kubanische Präsident: "Ich möchte, dass Sie diese Botschaft des Dankes an die russische Regierung, an Präsident Putin, insbesondere für die enorme Bedeutung, die das in einem solchen Moment hatte, überbringen." Díaz-Canel verdeutlichte: "Das ist der erste und einzige Treibstoff, den wir in vier Monaten erhalten haben, und das macht für uns sehr viel Sinn."
An einer anderen Stelle des Gedankenaustauschs verwies der Präsident auf die kürzlich erfolgte Teilnahme des Stellvertretenden Premierministers und Verantwortlichen für Außenhandel und Ausländische Investitionen, Oscar Pérez-Oliva Fraga, an der 23. Sitzung der Zwischenstaatlichen Kommission Kuba-Russland in St. Petersburg. In diesem Zusammenhang bekräftigte er, dass "der Wille besteht, bei allen Projekten voranzukommen, und dass daher die mit Präsident Putin erzielten Konsense bestätigt werden".
Mit seinen Worten wollte das Staatsoberhaupt außerdem "unsere Bereitschaft bekräftigen, die politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Handelsbeziehungen mit der Russischen Föderation weiter zu stärken". Ebenso sprach er von der "weiteren Vertiefung unserer besonderen Beziehungen" sowie von der "Notwendigkeit, uns zu vereinen", vor allem in einer Zeit wie dieser, in der die Welt so unordentlich mit den bestehenden Konflikten umgeht. .
Der stellvertretende russische Außenminister äußerte sich wie folgt: "Sehr geehrter Genosse Präsident, ich danke Ihnen herzlich für die Möglichkeit, dieses Treffen abzuhalten. Wir betrachten es als ein starkes Zeichen sowohl in der Russischen Föderation als auch in der internationalen Gemeinschaft für den besonderen Charakter der Beziehungen zwischen Havanna und Moskau."
Der Freund wollte sich auch für das Programm bedanken, das Kuba für ihn organisiert hat; er verwies auf den Moment, als er von Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla empfangen wurde; und betonte: Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass Russland derzeit zu hundert Prozent solidarisch mit Kuba ist. Wir verstehen vollkommen die Komplexität des Moments, den das Land durchläuft, und stehen an eurer Seite.
An diesem Donnerstag, bei einem Treffen, bei dem die Brüderlichkeit den Ton für den Dialog setzte, war auf kubanischer Seite auch der erste Stellvertretende Außenminister der Republik, Gerardo Peñalver Portal, anwesend.

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