
An diesem Sonntag wurde, beginnend in den frühen Morgenstunden, dem 64. Jahrestag des Verbandes Junger Kommunisten (UJC) und dem 65. Jahrestag der Pionierorganisation José Martí (OPJM) ein Tag der Freiwilligenarbeit gewidmet. Die Arbeiten erstreckten sich über die ganze Insel und konzentrierten sich sowohl auf die Landwirtschaft als auch auf den Bau von Photovoltaik-Solarparks.
Am Rand der Felder, unter der Sonne, die den Morgennebel noch nicht durchbrochen hatte, begleitete der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, die Arbeiten der Bepflanzung in der Gemeinde Bauta in der Provinz Artemisa. Dort beteiligten sich mehrere Generationen von Kubanern an der Landwirtschaft – ein Zeichen, das die Bedeutung der Nahrungsmittelproduktion in der heutigen Zeit unterstreicht.
„Produzieren heißt Widerstand leisten, und erschaffen heißt siegen“, hatte der Präsident einige Tage zuvor bei einem Treffen mit herausragenden jungen Menschen aus verschiedenen Bereichen der kubanischen Gesellschaft in Erinnerung gerufen.
Vor diesem Hintergrund fand der produktive Tag in der Provinz Artemisa statt, an dem auch Roberto Morales Ojeda, Mitglied des Politbüros und Organisationssekretär des Zentralkomitees, sowie Meyvis Estévez Echevarría, Erste Sekretäri des Nationalkomitees des Kommunistischen Jugendverbandes (UJC), teilnahmen. Nach Abschluss der Veranstaltung erklärte Mirthia Julia Brossard Oris, Mitglied des Nationalbüros des UJC und zuständig für den Bereich Ideologie, dass der 4. April trotz der schwierigen Lage, in der sich der Karibikstaat befindet – verschlimmert durch die Verschärfung der imperialen Blockade –, trotz allem begangen worden sei.
Sie erwähnte durchgeführte Aktivitäten wie Mobilisierungen zur Lebensmittelproduktion, Foren gegen die Blockade, Bergbesteigungen, Pioniertribünen unter dem Titel „Ich klage den Imperialismus an“, Drachensteigen für den Frieden und gegen die imperialistische Belagerung, Kulturfeste und Konzerte in Parks und auf zentralen Plätzen der Städte sowie Auszeichnungen für besonders aktive Jugendliche.
Als einen der bewegendsten Momente hob sie das Treffen zwischen dem Präsidenten und der Gruppe der herausragenden jungen Menschen hervor. Er unterbreitete ihnen Ideen, wie die neuen Generationen in ihren Gemeinden viel bewirken können, da diese Rolle in diesen Zeiten des Umbruchs aufgrund verschiedener Einschränkungen, insbesondere im Energiebereich, unerlässlich geworden ist.
„In Kuba gibt es keine Jugend, die aufgegeben hat”, bekräftigte sie und betonte im Namen ihrer Altersgenossen: „Unsere Verpflichtung in diesen herausfordernden und kreativen Zeiten besteht darin, alle jungen Menschen für wichtige Aufgaben zu gewinnen, sie zu mobilisieren, zusammenzubringen und einzubinden, insbesondere für solche, die unsere Gemeinden betreffen.“ Während der Veranstaltung – die musikalisch von jungen Improvisationspoeten des Projekts „Punto Cubano“ in der Casa de la Décima in Mayabeque begleitet wurde – erhielten 18 Kubaner aus verschiedenen Bereichen der kubanischen Gesellschaft ihre Mitgliedsausweise für den Kommunistischen Jugendverband UJC.






















