Mit dem Ziel, die Wirtschaft anzukurbeln und die Zusammenarbeit verschiedener Wirtschaftsakteure zu fördern, ist das Gesetzesdekret 114 nun in Kraft.
Wie Manuel Marrero Cruz, Premierminister der Republik Kuba, auf seinem X Account erklärte, regelt das Dekret Partnerschaften zwischen staatlichen Unternehmen und schafft so neue Geschäftsmodelle.
Bekanntlich hat der Privatsektor in der Wirtschaft deutlich an Bedeutung gewonnen, und seine Integration in das Wirtschaftssystem ist von zentraler Wichtigkeit.
Somit wird eine harmonische Verbindung beider Sektoren gewährleistet. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung des Landes und des staatlichen Sektors, der Priorität und Stütze der Wirtschaft darstellt,während der nichtstaatliche Sektor eine sichtbarere Rolle einnimmt und sich schrittweise weiterentwickelt.
Experten betonen, dass beide Sektoren einen Raum einnehmen, der durch die Bildung von Allianzen und die Vermeidung von Konflikten schrittweise systemischer werden muss. Der für die Verwaltung strategischer Sektoren zuständige Wirtschaftssektor genießt Autonomie in seiner Verwaltung und seinem Management.
Unterdessen ist der sogenannte Privatsektor in jüngster Zeit gewachsen und hat von der Verabschiedung verschiedener Gesetze profitiert. Innerhalb der Gesellschaft etabliert er sich durch seine Genossenschaften sowie durch als Handelsgesellschaften eingetragene Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe.
Es sei daran erinnert, dass die Verfassung der Republik von 2019 die wirtschaftlichen Grundlagen festlegt, die auf dem sozialistischen Wirtschaftssystem bsieren, welches auf dem Volkseigentum an den grundlegenden Produktionsmitteln beruht.
Ein Grundprinzip ist das Zusammenwirken verschiedener Eigentumsformen unter gleichen Bedingungen, sodass die verschiedenen Wirtschaftssubjekte oder -akteure gleiche Wettbewerbsbedingungen und ein Gleichgewicht vorfinden.
Das Inkrafttreten des Gesetzesdekrets Nr. 114 entspricht dem Impuls, den das Land dem Wirtschafts- und Geschäftsmodell geben will, das laut Experten dringend reformbedürftig ist.
„Wir müssen uns auf die Umsetzung der dringendsten und notwendigsten Transformationen des Wirtschafts- und Sozialmodells konzentrieren“, sagte kürzlich Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik.
In diesem Zusammenhang präzisierte er, dass die Notwendigkeit dieser Transformation mit der Autonomie von Wirtschaft und Kommunen sowie dem Umbau des Staatsapparats zusammenhänge.
Er rief die Kommunen außerdem dazu auf, Betriebe zu schaffen, die ausländische Investitionen beinhalten und die Wirtschaftspartnerschaften zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren zu stärken.








