„Nun behauptet die US-Regierung, keine ‚Strafmaßnahmen‘ gegen Kuba ergriffen zu haben. Was ist dann die Wirtschaftsblockade, wenn nicht eine Strafmaßnahme? Was ist es, wenn nicht eine Strafmaßnahme, wenn man Länder bedroht, die Treibstoff nach Kuba exportieren. Was sind die finanziellen Sanktionen gegen kubanische Transaktionen, die Beschränkungen für Handelsschiffe in kubanischen Häfen und das Einreiseverbot für US-Amerikaner nach Kuba?“
So hinterfragte Bruno Rodríguez Parrilla, Mitglied des Politbüros und Außenminister, die jüngsten Erklärungen US-amerikanischer Regierungsbehörden, die jegliche formelle Änderungen der Sanktionspolitik gegenüber der Insel abstritten.
In diesem Zusammenhang betonte der kubanische Diplomat: „Welchen Zweck erfüllen selektive und willkürliche Listen wie die Liste der Staaten, die angeblich den Terrorismus unterstützen staatlichen, die Liste der sanktionierten Organisationen und die Liste der sanktionierten Unterkünfte?“
In diesem Zusammenhang sprach er von dem „missbräuchlichen Druck, der auf karibische und lateinamerikanische Regierungen ausgeübt wird, um sie zur Aufgabe medizinischer Kooperationsprogramme mit Kuba zu bewegen und dem Land so legitime Einnahmen zu entziehen“. Dies sei in den letzten Wochen deutlich geworden und schade auch den Menschen, denen die Behandlung durch kubanische Fachärzte verwehrt bleibe. „Eine reine Strafmaßnahme“, betonte er.








