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Ein Beweis für die besonderen brüderlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Foto: Yesey Pérez López

Kuba erhielt 15.600 Tonnen Reis als Spende der Volksrepublik China. Die Spende ist Teil eines Hilfsprogramms, im Rahmen dessen das asiatische Land in zwei Tranchen insgesamt 90.000 Tonnen Reis auf die Insel liefern wird.
„Im Namen der kubanischen Regierung und des kubanischen Volkes möchte ich unsere tiefe Dankbarkeit für diese Spende zum Ausdruck bringen, die in einem sehr günstigen Moment eintrifft, inmitten der schwierigen Lage, in der sich das Land aufgrund der illegalen und grausamen Kriegs- und Wirtschaftspolitik der US-Regierung befindet“, erklärte Betsy Díaz Velázquez, Ministerin für Binnenhandel, bei der Empfangszeremonie am Samstag im Haiphong-Terminal im Hafen von Havanna.
An der Veranstaltung nahmen auch Déborah Rivas Saavedra, Vizeministerin für Außenhandel und Auslandsinvestitionen, und Hua Xin, Botschafter der Volksrepublik China in Kuba, teil.
Diese jüngste Lieferung ist Teil einer ersten Tranche von 30.000 Tonnen.
Von dieser Gesamtmenge wurden 4.800 Tonnen im Januar empfangen, während die letzte Lieferung in Höhe von 9.600 Tonnen im April im Hafen von Santiago de Cuba eintreffen wird.

Die Ministerin für Binnenhandel, Betsy Díaz Velázquez, bedankte sich für die Spende. Photo: Yesey Pérez López

Die Ministerin erklärte außerdem, dass der Reis an die Bevölkerung sowie an Gesundheitseinrichtungen im ganzen Land verteilt werde.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem bekannt gegeben, dass Kuba in Kürze eine zweite Spende von 60.000 Tonnen Reis erhalten wird, die in vier Lieferungen eintreffen wird. Zwei dieser Lieferungen werden im Hafen von Havanna und die beiden anderen in Santiago de Cuba entgegengenommen. Damit wird die chinesische Regierung bei dieser Gelegenheit insgesamt 90.000 Tonnen Reis an das kubanische Volk gespendet haben.
Diese Spenden sind ein Beweis für die besonderen Bande der Brüderlichkeit, die beide Nationen verbinden, und zeigen, dass Kuba nicht allein ist und auch in Zukunft nicht allein sein wird, betonte Díaz Velázquez.

Der chinesische Botschafter in Kuba, Hua Xin, erklärte seinerseits, die Nahrungsmittelhilfe sei Teil des Hilfspakets der chinesischen Regierung für Kuba und spiegele die Solidarität beider Länder wider.
Der Diplomat betonte, dass China ungeachtet der Veränderungen im internationalen Umfeld die besondere Freundschaft zwischen China und Kuba weiter pflegen und die Insel auf ihrem sozialistischen Weg unterstützen werde. Er bekundete zudem die Bereitschaft, weiterhin gemeinsam für internationale Fairness und Gerechtigkeit einzutreten und Hegemoniebestrebungen entgegenzutreten.

Hua Xin, Botschafter der Volksrepublik China in Kuba embajador de la República Popular China in Kuba brachte seine Bereitschaft zum Ausdruck, weiterhin die Übereinkünfte der Regierungsführer beider Länder zu erfüllen. Photo: Yesey Pérez López


Ebenso bekräftigte er die Bereitschaft seines Landes, die von den Staats- und Regierungschefs beider Seiten getroffenen Vereinbarungen weiter umzusetzen, die Zusammenarbeit zu stärken und Schwierigkeiten zu überwinden, um gemeinsam eine Zukunft aufzubauen.

Entgegennahme der 15.600 Tonnen Reis. Photo: Yesey Pérez López