Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik Panama, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, empfing am Mittwochnachmittag im Revolutionspalast Javier Eduardo Martínez-Acha Vásquez, den Außenminister der Republik Panama. Der Präsident, der von Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla begleitet wurde, dankte dem panamaischen Außenminister für die Unterstützung seines Landes für die jährlich von den Vereinten Nationen verabschiedete Resolution gegen die von der US-Regierung gegen Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade.
Der kubanische Präsident bekundete den Wunsch seines Landes, den Wirtschafts- und Handelsaustausch zwischen den beiden lateinamerikanischen Nationen zu intensivieren, der zwar derzeit noch gering sei, aber Wachstumspotenzial biete. Außenminister Martínez-Acha, der sich zu einem Arbeitsbesuch auf der Insel aufhält, dankte Díaz-Canel für den herzlichen Empfang und die Unterstützung seines Aufenthats auf der Insel.
Der panamaische Außenminister wurde von Edwin Abel Pitty Madrid, dem Botschafter Panamas in Kuba, dem Präsidentenberater Marcos Caisuutti und dem Berater des Außenministers, Adolfo Ahumada begleitet. Auf kubanischer Seite war Ileana Núñez Mordoche, Generaldirektorin für Lateinamerika und die Karibik im Außenministerium, anwesend.
Während seines Aufenthalts in Kuba führte Martínez-Acha Gespräche mit seinem kubanischen Amtskollegen über bilaterale, regionale und internationale Themen und äußerte sich positiv über die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Im Rahmen seines Kuba-Besuchs stand neben Treffen mit kubanischen Vertretern auch ein Besuch bei den inhaftierten Panamaern auf dem Programm, die eines Verbrechens gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Republik Kuba beschuldigt werden. Dies geht aus einer Erklärung des kubanischen Außenministeriums in den sozialen Medien hervor.









