„Ich verstehe nicht, warum Kuba eine so große Bedrohung darstellt …“ Diese Frage beschäftigt viele US-Bürger, die die größte Insel der Antillen kennen und von dem kubanischen Produkt NeuralCIM – entwickelt vom Zentrum für Molekulare Immunologie – profitiert haben. Die Erfahrungsberichte derjenigen, die ihre Persönlichkeit und einen Teil ihrer verlorenen Erinnerungen zurückerlangt haben, wurden in einem kurzen, aber eindrucksvollen Video zusammengefasst.
Kürzlich teilte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla dieses Video auf inem seiner Tweets und erklärte, die Patienten von Dr. Bill Blanchet in Colorado, USA, seien ein beredter Beweis für die „Vorteile dieser wichtigen kubanischen Behandlung“. Die imperialistische Blockade gegen Kuba hindere sieben Millionen Amerikaner daran, von NeuralCIM zu profitieren und somit Alzheimer und Demenz mit einem Produkt von „nachweislicher Wirksamkeit“ zu bekämpfen.
Viele Amerikaner verurteilen den kriminellen Charakter der imperialistischen Blockade und fragen, was die Insel den Vereinigten Staaten angetan hat. Das erschütternde Material eröffnete den Tag – diesen Dienstagnachmittag – des Treffens von Experten und Wissenschaftlern für Gesundheitsfragen, das vom Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, geleitet wurde.
Während des Treffens – an dem auch die stellvertretende Premierministerin der Republik Kuba, Inés María Chapman Waugh und Eduardo Martínez Díaz, teilnahmen – erläuterten Experten die Ergebnisse klinischer Studien mit NeuralCIM. Diese sind sehr vielversprechend und deuten auf ein Produkt mit effektiver neuroprotektiver Wirkung hin.
Im Anschluss an das Treffen erklärte Dr. Eliseo Capote Leyva, Leiter des Zentrums für Molekulare Immunologie, gegenüber Journalisten, dass NeuralCIM unter anderem Entzündungen reduziert, die körpereigene Produktion natürlicher neuroprotektiver Substanzen anregt und den Spiegel anderer toxischer Substanzen senkt.
Bezüglich der klinischen Studien mit dem Medikament, deren Hauptzweck laut Capote die Bewertung seiner Wirkung auf neurodegenerative Erkrankungen ist, erklärte er, dass diese Studien „sehr vielversprechende Ergebnisse, vor allem bei der Alzheimer-Krankheit“, erbracht hätten.
Der Experte merkte an: „Es laufen auch klinische Studien zu spinozerebellärer Ataxie und Parkinson; die wichtigsten Ergebnisse wurden jedoch bisher bei der Alzheimer-Krankheit erzielt, einer neurodegenerativen Erkrankung, die mit kognitiven Beeinträchtigungen und Störungen des Gedächtnisses, der Orientierung und der Sprache einhergeht.“
Seiner Meinung nach ist es interessant zu wissen, dass sich der natürliche Verlauf der Alzheimer-Krankheit bei über 70 bis 80 Prozent der Patienten verschlechtert; und dass „wir in den bisherigen Ergebnissen“ der klinischen Studien mit NeuralCIM „bei über 60 Prozent der Patienten eine Verbesserung und Stabilisierung erreicht haben, was zweifellos wichtig und bedeutsam ist.“
Dr. Eliseo Capote Leyva erklärte mit Blick auf Kuba, dass Schätzungen zufolge rund 160.000 Menschen an Demenz leiden; davon hätten etwa 70 Prozent die Alzheimer-Krankheit – die weltweit und auch in Kuba häufigste Ursache für Demenz.
Dies sei, so der Experte, „ein ernstes Gesundheitsproblem“, das sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer betreffe. Er fügte hinzu, dass dies eine Herausforderung für die Produktion von NeuralCIM darstelle und dass man „alle verfügbaren Mechanismen nutzen werde, um den kubanischen Patienten das benötigte Produkt bestmöglich zu gewährleisten“.
Bezüglich der klinischen Studien erläuterte der Experte, dass eine Skala verwendet wurde, die primär kognitive Fähigkeiten erfasst: „Damit meine ich alles, was mit Orientierung, Gedächtnis, Sprache, Planung, Ausführung und Rechenfertigkeiten zu tun hat. In diesen Bereichen zeigen Patienten, die NeuralCIM anwenden, Verbesserungen.“
Der Arzt betonte: „NeuralCIM ist kein Wundermittel. Es heilt Alzheimer nicht. Wir haben jedoch beobachtet, dass die überwiegende Mehrheit der Patienten eine gewisse Besserung und Stabilisierung erfährt, während der natürliche Verlauf der Krankheit genau das Gegenteil bewirkt.“
Wie die Spezialisten am Dienstag erklärten, besteht der nächste Schritt darin, weiterhin Daten zu den Wirkungen des Medikaments bei den Anwendern zu sammeln, um die endgültige Zulassung zu erreichen. Es handelt sich dabei nicht um ein- oder zweijährige Studien, sondern um Forschung, die sich über 15 Jahre erstreckt und an der mehrere wissenschaftliche Einrichtungen beteiligt sind – ein Wissensnetzwerk, dessen Architekt und Hauptförderer der Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz war.
„Dies muss weiterverfolgt werden“, betonte Präsident Díaz-Canel Bermúdez gegen Ende des Experten- und Wissenschaftlertreffens. Angesichts der Bedeutung der Ergebnisse und des Nutzens von NeuralCIM für die Verbesserung der Lebensqualität schlug er außerdem vor, den Fortschritt der Studien noch vor Jahresende zu bewerten.








