Immer wenn sich auch nur die geringste Möglichkeit einer zivilisierten Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba ergibt, setzen die Profiteure des Kriegsgeschäfts in Miami alles daran, solche Friedenswege zu vereiteln.
Es ist daher kein Zufall, dass am selben Tag, an dem sich in einem beinahe wundersamen Szenario und Zusammentreffen Vertreter Washingtons und Havannas in St. Kitts und Nevis die Hände schüttelten, um im Dialog eine mögliche Lösung der bilateralen Differenzen zu finden, eine Gruppe von zehn in Florida rekrutierten, ausgebildeten und bewaffneten Terroristen, bei ihrem Versuch über die Nordküste von Villa Clara Kuba zu infiltrieren, ein Schiff der Grenzschutztruppen angriff.
Es schien alles alles synchronisiert zu sein: Zufällig beschmierten mehr als ein Dutzend in Panama rekrutierte Personen Mauern in verschiedenen Stadtteilen der Hauptstadt mit konterrevolutionären Graffiti, nachdem sie in fünf Mietwagen angereist waren und einem vom selben Ort aus koordinierten Drehbuch gefolgt waren.
Die entdeckten Graffiti verbargen nicht die Absicht, die Massenprovokation als Ausdruck der Unzufriedenheit der kubanischen Bevölkerung mit den Einschränkungen darzustellen, denen sie inmitten einer grausamen Kampagne ausgesetzt ist, die darauf abzielt, ein ganzes Volk zu ersticken, es vom Zugang zu lebenswichtigen Brennstoffen für seine Grundbedürfnisse abzuschneiden und seine Lebensqualität unmittelbar zu beeinträchtigen. Doch der Plan wird von den hartnäckigsten und rachsüchtigsten Befürwortern der totalen Blockade orchestriert, orchestriert von ihren Positionen im Kongress aus, durch Medienkriegsführung – eine neofaschistische Kommunikationsstrategie, die auf Lügen, Verleumdungskampagnen, plumpen Angriffen und den subversiven Projekten von Medien-Söldnern basiert. Diese setzen alles daran, die Einschränkungen, den Mangel, die Unzufriedenheit und die humanitäre Notlage zu vergrößern, die durch ebendiese Strangulierungsmaßnahmen entstehen, die sie unterstützen oder zu verschärfen versuchen.
Das sind dieselben, die Menschen in Florida bezahlen, organisieren und anstiften, gegen die von ihnen selbst verursachten Stromausfälle oder den Mangel an Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten zu protestieren, den sie durch ihre unmenschlichen Maßnahmen im Namen der „Freiheit“ hervorrufen.
Es ist auch kein Zufall, dass am selben Tag, an dem Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez die Gespräche mit Vertretern der US-Regierung verkündete, die skrupellose Maschinerie der Miami-Mafia die Aufmerksamkeit ablenkte und versuchte, die Auswirkungen der verdächtiger Vandalismusakte in Morón, Ciego de Ávila, zu verharmlosen.
Anti-kubanische Kongressabgeordnete der extremen Rechten und ihr subversives Netzwerk versuchen, Akte des Vandalismus und der Sabotage, die an Terrorismus grenzen, als „laufende Proteste“ und „Forderungen nach Freiheit und einem Ende der Diktatur“ darzustellen, obwohl die Ermittlungen erneut auf einen möglichen Ursprung der Ereignisse in Anweisungen und Mitteilungen aus dem Ausland sowie auf die Beschlagnahme bestimmter Geldbeträge bei den verhafteten Rädelsführern oder Anstiftern hindeuten.
Gewalttätiges, respektloses und trotziges Verhalten – das Anzünden von Möbeln, Medienhäusern und Gebäuden, das Zerschlagen von Computern, Angriffe auf Apotheken oder Geschäfte – hat nichts mit dem Ausdruck von Unzufriedenheit oder dem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu tun. Es scheint vielmehr die strikte Befolgung terroristischer Aufrufe zu sein, die auf bestimmten Profilen und Seiten, ob echt oder gefälscht, in digitalen sozialen Netzwerken kursieren, die zumeist in Südflorida oder anderen Teilen der Welt ansässig sind.
Die Kriegstreiber, 145 Kilometer vom Geschehen entfernt, wollen keinen Frieden; keinen Waffenstillstand, keine Atempause. Dies wurde von ihren führenden Köpfen bestätigt, die ihre arrogante parlamentarische Macht, ihren Einfluss und Millionen von Dollar missbrauchen, um Hass, Leid und Not zu säen. Sie machen daraus kein Geheimnis, wiederholen es alle paar Stunden auf ihren Profilen, und einer der schlimmsten, Carlos Giménez, hat es mehr als einmal durchblicken lassen: Kuba muss „vollständig vernichtet“ werden.








