Der Wissenschafts- und Technologiepark Holguín leitet derzeit das Projekt Pyralis, eine Innovation, die Plastikmüll in hochwertigen Kraftstoff umwandelt, um wichtige Dienstleistungen in der Provinz zu unterstützen. Die Initiative, entwickelt vom Spezialisten Alejandro Ortiz, nutzt ein sauerstofffreies Erhitzungsverfahren (Pyrolyse) zur Verarbeitung von Nylontüten und Plastikdeckeln. Laut den technischen Spezifikationen ergeben 100 Kilogramm Abfall 100 Liter Pyrolyseöl zur Herstellung von Benzin und Diesel.
Eric Díaz González, Präsident der Technischen Jugendbrigaden der Provinz, erklärte, dass sich die Anlage auf dem Gelände des Werks „Helden des 26. Juli“ befindet. Das Programm plant die Einrichtung von Sammelstellen in den Gemeinden, um den Abfall anzukaufen. Dies soll Arbeitsplätze schaffen und die Umweltverschmutzung reduzieren.
Als sozialen Anreiz erhalten Stadtteile mit den höchsten Sammelquoten Mittel für die Verschönerung von Gebäudefassaden und Gärten. Pyralis strebt an, diesen geschlossenen Verwertungskreislauf landesweit auszuweiten und benötigt dafür die Einbindung der Wirtschaft und des kommunalen Dienstleistungsunternehmens.








