OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

In Übereinstimmung mit geltendem kubanischem Recht werden forensische und investigative Maßnahmen durchgeführt, die zur vollständigen Aufklärung des Sachverhalts sowie zur Beteiligung jedes einzelnen Täters beitragen werden.

 Die Aussagen der Inhaftierten selbst sowie eine Reihe von Ermittlungsverfahren untermauern die gegen sie vorliegenden Beweise. Gleichzeitig werden neue Erkenntnisse gewonnen, die die Beteiligung weiterer Personen mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten belegen. 

Von Beginn an haben die kubanischen Behörden einen zeitnahen Austausch mit ihren US-amerikanischen Kollegen gepflegt. Am 2. März 2026 erklärten die US-Behörden über diplomatische Kanäle ihre Bereitschaft zur uneingeschränkten Zusammenarbeit bei den Ermittlungen. Diese Zusammenarbeit könnte den Austausch von Informationen und Beweismitteln sowie weitere gemeinsame Maßnahmen umfassen.

 Angesichts der Schwere der Ereignisse und der Bedrohung, die der Terrorismus nicht nur für Kuba darstellt, betrachten die nationalen Behörden – im Einklang mit ihrer bisherigen Haltung zu diesem Thema – die gegenseitige Zusammenarbeit im Kampf gegen diese gefährliche Geißel der Menschheit als ihre Pflicht.
Die verletzten Häftlinge erhalten weiterhin spezialisierte medizinische Versorgung, die ihrem individuellen Gesundheitszustand und der Schwere ihrer Verletzungen entspricht. Roberto Álvarez Ávila erlag am 4. März seinen Verletzungen.
 Die Öffentlichkeit wird über den Fortgang der Ermittlungen informiert.
Innenministerium, 5. März 2026