
Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, war am Donnerstagmittag im Sitz der Botschaft der Islamischen Republik Iran auf der Insel, um sich in das zu Ehren des Großayatollahs Seyed Ali Khamenei geöffnete Kondolenzbuch einzutragen
"Wir empfinden tiefen Schmerz und tiefe Trauer ob der Ermordung des obersten Führers der iranischen Nation infolge der abscheulichen Aggression der USA und Israels", schrieb der Staatschef, der die Tat als Ausdruck eines flagranten Verstoßes gegen alle Normen des Völkerrechts und der Menschenwürde bezeichnete.
"Wir werden uns an ihn als den herausragenden Staatsmann und Führer des iranischen Volkes erinnern, der entscheidend zur Entwicklung und Festigung der freundschaftlichen Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern beigetragen hat."
"In diesem Moment großen Schmerzes", betonte der Staatschef, "übermittle ich die Solidaritätsbekundungen und das tief empfundene Beileid des kubanischen Volkes und der Regierung, und wir weiten sie auf seine Familie, seine Lieben und Freundschaften aus."
Im diplomatischen Sitz in Havanna wurde Díaz-Canel vom iranischen Botschafter Zabihollah Naderi empfangen und bei der einfachen Ehrung von dem kubanischen Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla und dem Generaldirektor für Bilaterale Angelegenheiten des Außenministeriums, Carlos Miguel Pereira Hernández, begleitet.
Nach den israelischen und US-amerikanischen Angriffen auf den Iran am 28. Februar schrieb der Präsident in seinem Social-Media-Account X, dass diese einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen darstellten. die diplomatischen Bemühungen in der Nuklearfrage zum wiederholten Mal ruinierten und sowohl regional als auch international Frieden und Sicherheit gefährdeten.
Am 4. März dieses Jahres betonte er in X, dass sich Kuba den internationalen Forderungen anschließe, die Verletzung des Völkerrechts durch die US-Aggression. und und die Israels gegen den Iran und den Libanon, mit politischen Mordanschlägen und wahllosen Angriffen, die, den Tod von Kindern in Kauf nehmend, zu der schweren Eskalation geführt haben, die derzeit im turbulenten Nahen Osten stattfindet, sofort zu beenden. Wenn dies nicht aufhöre, werde es unvorhersehbare Folgen für alle Völker in der Region, den internationalen Frieden, die internationale Sicherheit und die Stabilität haben.
"Wir setzen uns für die Achtung der Souveränität und territorialen Integrität aller Nationen in der Region ein und fordern die Einstellung der Handlungen, die Menschenleben und zivile Infrastruktur in den arabischen Golfstaaten schädigen, mit denen uns freundschaftliche und kooperative Beziehungen verbinden. Kuba bekräftigt den Aufruf, das Prinzip der guten Nachbarschaft, der Mäßigung und des Dialogs in diesem heiklen Moment zu bewahren", betonte er weiter.
Zusammen mit dem Präsidenten trugen sich Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla und der Generaldirektor für Bilaterale Angelegenheiten des MINREX, Carlos Miguel Pereira Hernández, in das Kondolenzbuch ein.












