
SAN JUAN – Die Halstücher und das Lächeln sind dieselben wie vor Hurrikan Melissas Verwüstung in dieser Gemeinde im Volksrat von Santa Catalina, in der Gemeinde Manuel Tames in Guantánamo, wo sich auch die Alfredo-López-Pérez-Grundschule befindet.
Der Duft von frisch geschnittenem Holz und neuen Möbeln macht jetzt den entscheidenden Unterschied. Der Sturm hatte die Schule in Schutt und Asche gelegt und von der Straße abgeschnitten. Doch nun ist die Schule wieder geöffnet, und ihre drei Klassenzimmer heißen die zehn Kinder der ersten bis fünften Klasse willkommen.
Yoel Pérez García, Erster Sekretär der Partei in Guantánamo, und weitere Regierungs- und Bildungsbeamte nahmen an der Wiedereröffnung der Schule in San Juan teil. Die Provinz hatte in weniger als vier Monaten alle ihre durch den Hurrikan vom 29. Oktober beschädigten Schulgebäude wiederaufgebaut.
Melissa richtete in Ost-Guantánamo an 277 Schulen erheblichen Schaden an. Einige wurden vollständig zerstört. Willenskraft und Solidarität wirkten dann als rettende Formel zusammen, damit der Unterricht fortgesetzt werden konnte.
Häuser von Lehrern, Nachbarn oder Familienangehörigen, die Räumlichkeiten von landwirtschaftlichen Genossenschaften oder einfach nur der Schatten von Bäumen waren sofort nach dem Hurrikan in Klassenzimmer verwandelt worden.
Hinzu kamen die 23 Schulen in den Hügeln, die ihre Lernräume umfunktionierten, um auch Schulen aus der Umgebung aufzunehmen, die ihre eigenen verloren hatten.
So kam der Unterricht in Orten wie La Tagua und Santa Catalina de Manuel Tames, die nach dem Hurrikan wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten waren, nicht zum Erliegen. Auch in Maisí, Imías und Baracoa wurde er fortgesetzt. Dies war dem Zusammenhalt zu verdanken, der wahre Wunder bewirken kann.








