Über 40 TAUSEND KUBANER HABEN IHREN BRÜDERN BEREITS DIE EHRE ERWIESEN
Stundenlang versammelten sich Menschen jeden Alters und aus allen Gesellschaftsschichten auf der Avenida Rancho Boyeros. In den mehr als 40.900 Kubanern, die dem Trauerzug ihrer Brüder bereits gefolgt sind, scheint ein ganzes Land vereint zu sein – eine ungebrochene Kraft. Der letzte Abschied von den 32 Märtyrern war mehr als nur ein Tag der Trauer. Dieselben Menschen, die weder an den Tod – weil sie die Ewigkeit des Ruhms spüren – noch an den unerbittlichen Regen noch an das mörderische Imperium geglaubt haben, haben diese Ehrung zu einem Bekenntnis zum Vaterland gemacht.
DER REGEN VERHINDERT DIE EHRUNG NICHT
In der endlosen Schlange legen manche eine Blume nieder, andere die Hand aufs Herz, und Soldaten salutieren. Einige senken respektvoll und traurig den Blick, während andere die Bilder der Helden direkt betrachten. Eine Frau geht vorbei und summt die Nationalhymne.
Wasser rinnt über ihre Gesichter; man kann nicht genau sagen, ob es Regen oder Tränen sind … es regnet in Havanna. Man könnte meinen, die Gedenkfeier sei vorbei, doch während der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt ist, trotzt draußen eine Menschenmenge dem Wolkenbruch.
VON DEN NETZEN AUS TRIBUT AN DIE 32 KÄMPFER
Um bei der Würdigung mit tiefem Patriotismus und revolutionärer Hingabe dabei zu sein, drückten heute Morgen zahlreiche Internetnutzer in den sozialen Medien ihr Beileid aus. „Sie sind nun im Vaterland! Ehre und Ruhm! Vorwärts zum Sieg!“, sagte Gerardo Hernandez Nordelo, Koordinator der Komitees zur Verteidigung der Revolution. Auch die Mitarbeiter des Fidel-Castro-Ruz-Zentrums in Havanna gedachten der 32 Helden des Vaterlandes und teilten Fotos der Gruppe, die auf den Trauerzug zum MINFAR-Hauptquartier wartete.
„Auf kubanischem Boden wird es niemals Platz für Feigheit und Verrat geben! Ehre und Ruhm!“, erklärte die Universitätsprofessorin Marxlenin Pérez Valdés, Moderatorin der Fernsehsendung „Cuadrando la Caja“, auf ihrer Facebook-Seite.
Auch die Psychologin Mary Rodríguez drückte auf demselben sozialen Netzwerk ihre Gefühle für die Gefallenen aus: „Ich weine wieder, aber vor Wut und Hilflosigkeit. Heute kehren sie in die Heimat zurück, bedeckt von der kubanischen Flagge.“
Ysabek Pérez Hernández dankte der Presse für die Zeit, die sie sich genommen hatte, um über die Erlebnisse der kubanischen Brüder und Schwestern zu berichten.
„Geschichten, die aus dem Schweigen ans Licht kommen, mit einem tiefen Gefühl von Patriotismus, Ehre und Verantwortung bei der Erfüllung ihrer Mission“, sagte er.
„Sie sind Helden, ja. Sie haben einen harten Kampf geführt, einen historischen noch dazu, denn ihr Blut ist in die Geschichte der Menschheit eingeschrieben“, schloss er.
Den verwundeten Kämpfer, die gegen die militärische Aggression des Weißen Hauses gegen das venezolanische Volk und die Regierung gekämpft haben, haben sie ihre Ehre erwiesen. Auch sie wissen, dass ihnen der Stolz der kubanischen Nation und die aufrichtige Dankbarkeit des bolivarischen Vaterlandes gebührt. Wie ihre gefallenen Kameraden gehören sie zu jener Generation von Menschen, die etwas geschaffen und aufgebaut haben, die ohne Rücksicht auf die Folgen gekämpft haben, weil sie wussten, dass sie auf der richtigen Seite der Geschichte stehen.
BLUMENGEBINDE VON RAÚL UND DÍAZ-CANEL FÜR DIE GEFALLENEN
Gebinde aus weißen Blumen wurden im Foyer der Sierra Maestra des Ministeriums der Revolutionären Streitkräfte (MINFAR) wurden im Namen von Armeegeneral Raúl Castro Ruz, dem Führer der Kubanischen Revolution, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, dem Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsidenten der Republik, den Ministern der Revolutionären Streitkräfte und des Innenministeriums (MININT), den Familienangehörigen der Gefallenen und dem kubanischen Volk iedergelegt.
Da der Tod der Preis für die Verteidigung des gemeinsamen Unabhängigkeitswunsches der Völker dieser Region war, sind das kubanische Volk und seine Führung gekommen, um die 32 Söhne aus der Heimat Martís zu ehren.
So gelangten sie zu dem Raum, in dem sich ihre sterblichen Überreste befinden: Armeekorpsgeneral Álvaro López Miera, Minister der Revolutionären Streitkräfte (FAR), und Armeekorpsgeneral Lázaro Alberto Álvarez Casas, Innenminister (MININT).
VOR DEN TOREN DES VERTEIDIGUNGSMINISTERIUMS (MINFAR) WARTET DAS VOLK UM SEINEN HELDEN TRIBUT ZU ZOLLEN
Die gemeinsame Geschichte des kubanischen und venezolanischen Volkes erhielt während des Angriffs der US-Streitkräfte, die unter dem Befehl des interventionistischen Donald Trump und seines Gefolges die Souveränität des Geburtslandes von Bolívar und Chávez verletzten, um ganz Amerika zu unterwerfen, ein neues Kapitel des Heldentums und der Brüderlichkeit.
In diesem Bewusstsein sind die Straßen rund um das Ministerium der Revolutionären Streitkräfte (MINFAR) voller Menschen, die auf den Moment warten, die 32 heldenhaften Kubaner zu ehren, die, überzeugt davon, dass der Tod für das Vaterland Leben bedeutet, dem Imperium die Stirn boten.
Die Nation des tapferen Volkes hatte ihnen zuvor in einer feierlichen Zeremonie, an der auch Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla teilnahm, die Ehre erwiesen.
Der Konvoi mit den Urnen, in denen die sterblichen Überreste der 32 kubanischen Kämpfer enthalten sind, die in den frühen Morgenstunden des 3. Januar bei der Verteidigung des bolivarischen Vaterlandes gefallen sind, erreichte das Hauptquartier des Verteidigungsministeriums (MINFAR), um die Ehrung entgegenzunehmen, die ihnen das kubanische Volk in den kommenden Stunden erweisen wird.
Bis 18:00 Uhr kann die Öffentlichkeit in einer Atmosphäre der Feierlichkeit und des Respekts den Kämpfern die Ehre erweisen, als Teil des Abschieds von jenen, die ihre Pflicht erfüllt haben und nun endgültig in ihre Heimat zurückkehren.
Unterdessen teilen die Einwohner Havannas in ihren Straßen die Trauer der Familien der Helden, die der imperialistischen Aggression zum Opfer fielen. Es scheint, als sei die gesamte Insel versammelt, um jenen, die in einem ungleichen und erbitterten Kampf im Auftrag der Revolutionären Streitkräfte und des Innenministeriums auf Bitten ihrer Partner in dem südamerikanischen Land gefallen sind, feierlich die Ehre zu erweisen.
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ARMEEGENERAL RAÚL CASTRO RUZ NAHM AN DER ERSTEN EHRUNG DER GEFALLENEN HELDEN AM FLUGHAFEN JOSÉ MARTÍ TEIL
Unter der Leitung von General Raúl Castro Ruz, dem Anführer der Kubanischen Revolution, und dem Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, fand auf dem Flughafen José Martí die erste Gedenkfeier für die gefallenen Helden statt. Kuba ehrte die sterblichen Überreste der 32 Kämpfer, die von den USA bei der Aggression gegen Venezuela getötet wurden, und nahm sie in Empfang.
Ein neues Licht, das uns stärkt, inspiriert und verpflichtet
„An diesem feierlichen Morgen trauert das Vaterland und erhebt sich. Wir versammeln uns, um unsere Brüder, die fern der Heimat, ihrer Pflicht nachgekommen sind, auf unserem Boden zu empfangen“, erklärte General Lázaro Alberto Álvarez Casas, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Partei und Innenminister, bei der ersten Gedenkfeier für die 32 Kämpfer, die bei der Verteidigung der Bolivarischen Republik Venezuela gefallen sind.
Bei der Ankunft der Märtyrer erklärte Álvarez Casas, dass wir mit dem Empfang ihrer sterblichen Überreste unseren Treueeid auf das Vaterland und die Einheit der Völker Lateinamerikas erneuert und vom ersten Augenblick an mit der von der Geschichte geforderten Klarheit bekräftigt hätten: „Wir empfangen sie nicht mit Resignation, sondern mit tiefem Stolz und ewiger Verpflichtung.“ „Wir wissen, und das kubanische Volk hat es in schwersten Prüfungen erfahren, dass der Tod jene nicht besiegt, die mit dem Gewehr in der Hand für eine gerechte Sache fallen“, bekräftigte er.
„Sie kehren nicht als Schatten zu uns zurück; im Gegenteil, sie sind ein neues Licht, das uns stärkt, inspiriert und uns verpflichtet.“
„Sie kehren von der Flagge bedeckt zurück, und diese Flagge symbolisiert keine Abwesenheit, sondern eine ewige Gegenwart. Sie bringen das unvergängliche Beispiel von Hingabe, Mut und Treue zu den edelsten Idealen der Menschheit mit sich.
Als sie Meer und Himmel überquerten, um ihre Mission zu erfüllen, wussten sie, dass eine Rückkehr nicht ausgeschlossen war. Doch sie waren fest davon überzeugt, diese Nation niemals zu verraten, die, dem Beispiel ihrer Helden folgend, gelernt hat, ihr Schicksal mit anderen zu teilen.
Nach der militärischen Zeremonie setzt sich der Trauerzug zum Hauptquartier des Verteidigungsministeriums in Bewegung, wo ab 10:00 Uhr die öffentliche Gedenkfeier stattfindet.“
DIE STERBLICHEN ÜBERRESTE UNSERER HELDEN BEFINDEN SICH BEREITS IN DER HEIMAT
Am Donnerstagmorgen traf das Flugzeug mit den sterblichen Überresten der 32 Kubaner ein, die am 3. Januar in Venezuela in Erfüllung ihrer Pflicht ums Leben gekommen waren. Wie Canal Caribe berichtete, wird das kubanische Volk ihnen heute in Havanna und morgen in anderen Provinzen und Gemeinden die letzte Ehre erweisen.








