OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudios Revolución

„Es gibt keine Gespräche mit der US-Regierung, außer technischen Kontakten im Bereich Migration“, erklärte Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik, heute auf seinem Facebook-Profil.Er betonte: „Wir haben stets Bereitschaft gezeigt, einen ernsthaften und verantwortungsvollen Dialog mit den verschiedenen US-Regierungen, einschließlich der jetzigen, auf der Grundlage souveräner Gleichberechtigung, gegenseitigen Respekts, der Prinzipien des Völkerrechts, gegenseitigen Nutzens ohne Einmischung in innere Angelegenheiten und unter voller Achtung unserer Unabhängigkeit zu führen.
Der Ursprung und die extreme Verschärfung der Blockade stehen in keinem Zusammenhang mit den in den USA lebenden Kubanern, die durch diese gescheiterte Politik und die Privilegien des Cuban Adjustment Act dorthin getrieben wurden. Sie sind nun Opfer des Politikwechsels gegenüber Migranten und des Verrats der Politiker in Miami.“
 In diesem Zusammenhang führte er aus, dass bilaterale Migrationsabkommen in Kraft seien, die Kuba gewissenhaft einhalte, und betonte, dass „wie die Geschichte zeigt, die Beziehungen zwischen den USA und Kuba nur dann vorankommen können, wenn sie auf dem Völkerrecht und nicht auf Feindseligkeit, Drohungen und wirtschaftlichem Zwang beruhen.“