
Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, drückte im Namen des kubanischen Volkes, der Partei und der Regierung seinen Dank aus und bekundete sein Engagement für konkrete Ergebnisse auf der Grundlage des bei diesem ersten hochrangigen Treffen zu öffentlichen Maßnahmen für Ernährungssouveränität und Ernährungssicherheit skizzierten Weges.
„Dieses Treffen ist für uns von großer Bedeutung, da es das hohe Niveau der Beziehungen zwischen Brasilien und Kuba widerspiegelt, ihren hervorragenden Zustand bekräftigt und viel mit den historischen Beziehungen zwischen beiden Völkern zu tun hat“, sagte der Präsident.
Er fügte hinzu, dass alles bisher Erreichte auch auf die Beratung des Landes durch die FAO, das Engagement dieser Organisation zur Bewältigung der Ernährungsprobleme in Kuba und die Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Innovation zurückzuführen sei.
Díaz-Canel betonte die Unterstützung der bei diesem Treffen vertretenen Globalen Allianz gegen Hunger und Armut, einer BRICS-Kooperationsstrategie.
„Diese Zusammenkunft“, so fuhr er fort er, „zeigt uns, wie Austausch und Zusammenarbeit erreicht werden können, wie wahrhaft emanzipatorische Räume zwischen Völkern, Ländern und Regierungen geschaffen werden können, die sich von der Hegemonie lösen, die sie uns in der Welt aufzwingen wollen.“
Der Präsident betonte, dass dieses Treffen auf einer Position des Verständnisses, der Sensibilität, der Partizipation, der Komplementarität und eines ehrlichen und offenen Austauschs basiere, obwohl Brasilien eine der größten Volkswirtschaften der Welt und Kuba eine kleine Insel in der Karibik sei.
„Deshalb“, erklärte er, „erteilen wir der Welt eine Lektion darüber, wie Beziehungen zwischen Ländern aussehen können und wie wir durch eine gemeinsame Politik bessere Lösungen für die Bedürfnisse unserer Bevölkerung erreichen können.“
Er betonte, dass dieses Treffen ein enormes Engagement von kubanischer Seite erfordere, denn „wir wissen, dass diese Veranstaltung dem Willen von Präsident Lula und seiner Leidenschaft für Kuba sowie seiner ständigen Sorge um die Probleme unseres Landes entsprang.“
„Diese Leidenschaft für Kuba zeigte sich in Lulas Rede vor den Vereinten Nationen, in der er mit enormem Mut nicht nur die Probleme der Region und globale Probleme anprangerte, sondern auch Kuba erwähnte, die Blockade verurteilte und Kubas Aufnahme in eine unilaterale Liste von Ländern, die angeblich den Terrorismus unterstützen, verurteilte. Das bedeutet uns, was unsere Verpflichtung angheht, sehr viel“, erklärte er.
„Wie kam es zu diesem Treffen?“, fragte der Präsident, bevor er auf Lulas Beziehungen zu Fidel und Raúl sowie auf Kubas bedingungslose Unterstützung während seiner ungerechtfertigten Inhaftierung einging.
WAS HINTERLIEß DIESES ERSTE TREFFEN?
Erstens, so sagte der Präsident, diene es zum Lernen und biete Erfahrungen, die im Land angewendet werden können, wie beispielsweise das Vulnerabilitätsregister und kommunale Produktionssysteme, die sich eng mit den Bemühungen auf Gemeindeebene überschneiden, die im Rahmen der Strategie für Ernährungssouveränität und Ernährungserziehung im Rahmen kommunaler Selbstversorgungsprogramme unternommen werden.
„Darüber hinaus hat es uns einen Weg aufgezeigt“, bemerkte er, „der Elemente enthält, die unsere gemeinsame Arbeit bereichern werden.“
Er verwies auch auf die Ergebnisse der Agrarökologie, die Nutzung von Bioprodukten, die Anwendung von Wissenschaft und Innovation im Agrarsektor sowie die Stärkung lokaler Lebensmittelproduktionssysteme auf der Grundlage der den Gemeinden gewährten Autonomie.
In Bezug auf die Arbeitsstrategie nach diesem Treffen erklärte Elizabeth Peña Turruellas, Nationaldirektorin für städtische, vorstädtische und Familienlandwirtschaft und Sekretärin der Nationalen Kommission für Ernährungssouveränität und Ernährungssicherheit, dass strategische Kooperationslinien definiert worden seien, darunter: die Allianz zwischen Genossenschaftsbewegungen, das Programm zur Stärkung lokaler Nahrungsmittelsysteme auf Basis erneuerbarer Energiequellen und die Konsolidierung von Schulversorgungs- und Ernährungsprogrammen. Sie fügte weitere Aktionslinien hinzu, wie etwa die öffentliche Beschaffung von Familienlandwirtschaft, Lebensmittel- und Ernährungserziehung, den Austausch von Sozialschutzmodellen und die Lieferung von Basismedikamenten und anderen Gesundheitsgütern.








