
Investitionen in die Straßeninfrastruktur und ihre Erhaltung sind Arbeiten, die einen hohen finanziellen Aufwand erfordern und in Kuba hauptsächlich aus dem Staatshaushalt finanziert werden.
Die Mautgebühr in Kuba wurde durch das Abkommen VII-78 von 2012 der Nationalversammlung der Volksmacht eingeführt, die einstimmig das Gesetz Nr. 113, Gesetz über das kubanische Steuersystem, verabschiedet hat, das in seinem vierten Buch, Titel I, enthalten ist, und zu dessen Zahlung alle kubanischen oder ausländischen Fahrer von Kraftfahrzeugen im Landverkehr verpflichtet sind, die auf den mit dieser Steuer besteuerten Straßenabschnitten verkehren, die vollständig in den Staatshaushalt fließt und eine Finanzierungsquelle für diesen darstellt.
Derzeit gibt es im Land drei besteuerte Straßenabschnitte, die der Mautregelung unterliegen: die Autobahn Matanzas - Varadero mit 32 km besteuerter Strecke, die Cayo Santa María Pedraplén mit 46 km besteuerter Strecke und die Cayo Coco Pedraplén mit 38 km besteuerter Strecke. Nach dem Gesetz selbst wird die Möglichkeit der Einrichtung weiterer Straßenabschnitte in der Zukunft geprüft.
Investitionen in die Straßeninfrastruktur und ihre Erhaltung sind Arbeiten, die einen hohen finanziellen Aufwand erfordern und in Kuba größtenteils aus dem Staatshaushalt finanziert werden, so dass trotz der Anstrengungen, die das Land für die Nachhaltigkeit und Entwicklung derselben unternimmt, die Einnahmen nicht den wachsenden Finanzierungsbedarf decken, den die Straßeninfrastruktur benötigt, um den bestehenden Verfall zu stoppen und zu beheben.
Aus diesen Gründen wurden unter Berücksichtigung des Programms für wirtschaftliche und soziale Entwicklung und der Bestimmungen der Regierungsprojektionen zur Korrektur von Verzerrungen in der Wirtschaft sowie unter Ausnutzung der durch das Gesetz 113 über das kubanische Steuersystem verliehenen Befugnisse zur Überprüfung und zur Unterbreitung der erforderlichen Änderungsvorschläge Studien durchgeführt, um die Übereinstimmung zwischen den erhobenen Gebührenbeträgen und dem Finanzierungsbedarf für die Verwaltung und Instandhaltung der besteuerten Straßen unter den derzeitigen Bedingungen der nationalen Wirtschaft zu untersuchen.








