OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Endrys Correa Vaillant

Der Gewerkschaftsdachverband (CTC) und die nationalen Gewerkschaften, die Kubanische Frauenföderation (FMC) und die Komitees zur Verteidigung der Revolution (CDR), Organisationen, in denen Millionen kubanischer Männer und Frauen zusammengeschlossen sind, verurteilten in Erklärungen auf das Schärfste die Vandalenakte vom 11. Juli, die von den Vereinigten Staaten angestiftet wurden.
ARBEITER AN DER FRONTLINIE
Indem sie die Unruhen zurückwiesen, brachten die CTC und die Gewerkschaftsbewegung in ihrer Erklärung ihre Unterstützung für die Partei, die Regierung und das Volk von Kuba zum Ausdruck und erteilten mit aktiver Beteiligung der Arbeiter denjenigen eine energische Antwort, die die Konterrevolution systematisch fördern.
Sie präzisierten, dass solche Aktionen, unterstützt durch eine gut orchestrierte Medienkampagne, die vom Imperium inmitten von Covid-19 entworfen wurde, in der Verschärfung der Blockade, in den mehr als 240 Maßnahmen, die während der Administration von Donald Trump diktiert wurden, und anderen Aktionen, die darauf abzielen, eine soziale Explosion auf der Insel zu provozieren, einen Nährboden finden.
Die CTC und die nationalen Gewerkschaften warnten vor den Folgen, die sich daraus und aus den Rufen vonseiten der reaktionärsten Stimmen der in den Vereinigten Staaten lebenden Kubaner nach einer "humanitären Intervention" ergeben könnten und verkündeten der Welt, dass
Was Kuba braucht, so sagten sie, ist die Aufhebung der Blockade und die Beendigung der Feindseligkeiten seitens der USA, ein Kampf, bei dem die kubanische Gewerkschaftsbewegung dankbar für die Unterstützung ist, die Gewerkschaftsorganisationen und Freunde in aller Welt durch Botschaften der Solidarität zeigen.
FRAUEN IN REVOLUTION
Angesichts der Absicht der Feinde der Revolution, die Ordnung zu untergraben und die Ruhe unserer Familien zu sabotieren, mitten in der harten Arbeit des Volkes, die komplexe Situation der Pandemie umzukehren, erklärte die Kubanische Frauenföderation im Namen ihrer mehr als vier Millionen Mitglieder, dass sie nicht bereit sind, die Freiheit und den gewonnenen Ruhm aufzugeben.
„Ohne das geringste Anzeichen von Skrupel haben diejenigen, die auf die Straße gegangen sind und die Sonntagsruhe der kubanischen Familien gestört haben, dissidente Aktionen mit Banditentum, Gewalt, Raub und Verbrechen der schlimmsten Art vermischt, mit dem einzigen Ziel, die Anstrengungen unserer Regierung und der Mehrheit des Volkes beim Aufbau einer zunehmend gerechten und integrativen Gesellschaft zu überschatten.“
„Das Imperium und seine Lakaien schmerzt die Solidarität Kubas, das das, was es hat, mit befreundeten Ländern teilt, Leben rettet, forscht und großartige Ergebnisse erzielt: das erste Land in Lateinamerika und der Karibik mit einem Impfstoff gegen Covid-19, Abdala, sowie vier weiteren Impfstoffkandidaten. Die Ergebnisse sind da und sie wollen sie unterschlagen. Ebensowenig erwähnen sie andere legitime Wahrheiten wie die Emanzipation der Frauen, die kostenlose Bildung für alle Menschen ohne Unterschied, die Entwicklung sozialer, ethnischer und künstlerischer Fähigkeiten und andere Errungenschaften, bei denen dieses kleine und immense Kuba über sich hinaus wächst, um seine Ziele zu erreichen und mit der Karibik, Bolivars Amerika und anderen Teilen der Welt zu teilen.
„Aus der Weisheit, der Emotion, der Verantwortung und dem Engagement der kubanischen Frauen heraus bestätigen wir, dass wir die Revolution verteidigen, für unsere Söhne und Töchter, für die mutigen Frauen, die uns in unseren Kämpfen vorausgegangen sind, weil diese Revolution von einfachen Menschen und für die einfachen Menschen gemacht wurde, weil sie verbesserungsfähig ist und ihr Volk in den schwierigsten Momenten niemals im Stich lässt“, bekräftigte die FMC.
ERBEN DER MAMBI KÄMPFER
Die Komitees zur Verteidigung der Revolution, die von Fidel gegründet wurden, um unter Beteiligung des Volkes die Freiheit des Vaterlandes, die Revolution und die Errungenschaften des Sozialismus zu schützen, verkündeten, dass sie mit der Einheit und dem Vermächtnis unserer Helden und Märtyrer als Hauptwaffe die Ruhe des Volkes und das Recht aller, in Frieden zu leben, um jeden Preis verteidigen werden.
Sie prangerten in ihrer Erklärung an, dass es sich um Werte und Errungenschaften handele, die in der ganzen Welt ersehnt und heute durch die destabilisierenden Handlungen jener Elemente bedroht seien, denen es an Ethik und sozialem Zusammenleben mangelt, die von den Vereinigten Staaten ermutigt und von Wortführern unterstützt werden, die in einigen Fällen so weit gegangen sind, eine militärische Invasion unserer Insel zu fordern.
„Wir CDR-Mitglieder sind die große Mehrheit des Volkes, wir leben gleichermaßen auf dem Land und in den Städten, in Wohngebieten und in Armenvierteln mit größeren sozialen Problemen; wir stehen in denselben Warteschlangen, wir leiden unter denselben Stromausfällen, wir leiden unter denselben Engpässen..., aber uns eint die Verpflichtung, die Revolution um jeden Preis aus unseren Gemeinden heraus zu verteidigen.
Wir werden niemals vor einem Imperium auf die Knie gehen, das uns seit mehr als 60 Jahren der verbrecherischsten Blockade der Geschichte unterworfen hat, in der Hoffnung, dass wir aus Hunger, Not und Verzweiflung kapitulieren. Wir wissen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, um das Kuba aufzubauen, nach dem wir uns sehnen, das Kuba, von dem Martí, Fidel und Raúl träumten, das Kuba, das unsere Kinder verdienen.
Das CDR verurteilt die Vandalenakte vom 11. Juli scharf und unmissverständlich. Juarez sagte, dass der Respekt vor den Rechten anderer Frieden bedeutet. Das Recht einiger Bürger, ihre Beschwerden und Meinungsverschiedenheiten auszudrücken, kann nicht das Recht von uns allen verletzen, in Ordnung, ohne Angst und Gewalt in unseren Nachbarschaften zu leben.
Wir sind die Erben jener Mambi´s, die gegen eine imperiale Macht gekämpft haben, und dieses Mambi-Blut, das in unseren Adern fließt, ruft uns auf, die Revolution zu verteidigen, und zwar mit der gleichen Hingabe, mit der wir weiter daran arbeiten werden, unsere Probleme zu lösen, unsere Sozialarbeit zu verstärken und das Herz jener Gemeinschaften zu erreichen, in denen es Probleme gibt, die berechtigten Beschwerden unserer Landsleute anzuhören und unsere Gesellschaft immer gerechter und inklusiver zu machen.
Es sollte kein Zweifel an den Worten Martís sein, der sagte: «In Kuba gibt es mehr Berge als Abgründe: mehr von jenen, die lieben, als von jenen, die hassen. »“