OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Plastilin auf Karton des Kindes Dariel Victoria González, Mayabeque. Foto: Unbekannt

SANTIAGO DE CUBA.— Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz und der Präsident der Republik Miguel Díaz-Canel Bermúdez, ehrten am Dienstag José Martí, dessen fruchtbares Leben auch 125 Jahre, nachdem er im Kampf gefallen war, weiter Richtschnur einer Revolution „mit allen zum Wohle aller“ ist.

Als ein Sonnenstrahl auf das mit einer kubanischen Fahne bedeckte Grabmal fiel, das auf dem Friedhof Santa Ifigenia die sterblichen Überreste des Apostels beherbergt, wurden im Namen von Raúl und Díaz-Canel Blumengebinde zu Ehren des Nationalhelden vom Präsidenten des Verteidigungsrats der Provinz Lázaro Expósito Canto und seiner Vizepräsidentin Beatriz Johnson Urrutia niedergelegt.

Mit anderen Gebinden wurde Martí vom Präsidenten der Nationalversammlung und des Staatsrats Esteban Lazo Hernández und vom Volk Kubas geehrt.

Um an diesem 19. Mai die Gültigkeit des Denkens von Martí hervorzuheben, schrieb der Staatschef über Twitter: „Als Martí vor 125 Jahren starb, trat er in die Ewigkeit ein. „Ich kann verschwinden, aber nicht mein Denken“, sagte er. Fidel trug es in unsere Tage und seine Nachfolger werden es nicht verschwinden lassen“.

In einem anderen Tweet sagte er: „Martí lebt in jedem Werk des Widerstands und des Schaffens der Kubanischen Revolution und in jedem Akt der Hingabe und des Opfers derer, die unter den Prinzip, dass das Vaterland die Menschheit ist, durch die Welt gehen.“

Auch an seine Warnung vor der großen Gefahr, die die Vereinigten Staaten für die Unabhängigkeit Kubas darstellen, erinnerte Díaz-Canel aus Anlass dieses Datums in diesem sozialen Netz: „Der Apostel, der in einem unvollendeten Brief vor dem gefährlichen Plan des Imperiums gegen Kuba und Unser Amerika gewarnt hat, fällt im Kampf. Die Geschichte hat seine Prophezeiung bestätigt und unsere Rebellion bekräftigt“.

Junge Leute legten in Dos Rios, genau an dem Ort, an dem der Nationalheld Kubas im Kampf gefallen war, weiße Blumen nieder. Durch die von COVID-19 bedingten Maßnahmen der sozialen Isolierung musste auf die großen Kundgebungen, die traditionell an diesem Datum stattfinden, verzichtet werden.