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Die Tagung findet inmitten eines Panoramas wachsender Feindseligkeit des Imperiums statt, was uns aber nicht von unseren Bildungs- und Entwicklungsprogrammen abhält, sagte Díaz-Canel . Photo: Estudio Revolución

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez nahm gestern am Vormittag an der XLIII. Ordentlichen Generalversammlung der Organisation der Zentralamerikanischen und Karibischen Obersten Rechnungskontrollbehörden (OCCEFS) teil, die heute ihre Tagung im Hotel Nacional in Havanna beendet.

Delegationen aus Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama, Peru und der Dominikanischen Republik nehmen an dem Treffen teil, bei dem der oberste Rechnungsprüfer der Republik Peru Nelson Shack Yalta in seiner Funktion als Präsident der OCEEFS, die alle Obersten Rechnungsprüfbehörden der Region Lateinamerika und Karibik umfasst, den Vorsitz hat.

Der kubanische Präsident sicherte den erfolgreichen Anstrengungen die bei diesem Treffen unternommen werden, die volle Unterstützung von Volk und Regierung zu, und sagte, dies „hat viel mit den Vorstellungen unserer Regierung zu tun, in der Regierungsführung vor dem Volk transparenter zu sein; das ermöglicht uns auch die Störungen beim Prozess der Regierungstätigkeit ganzheitlich zu erfassen und Geißeln wie die Korruption zu vermeiden“.

Der Regierungschef führte weiter aus, dass „in dem Maße, in dem wir alle untereinander, da wir uns zusammengeschlossen haben, diese Problematik in Angriff nehmen können, werden wir beisteuern, lernen und auch unsere Erfahrungen daraus ziehen“.

Die Veranstaltung findet inmitten eines Panoramas wachsender Feindseligkeit des Imperiums statt, das uns aber nicht davon abhält, die Bildungs- und Entwicklungsprogramme durchzuführen, die wir uns vorstellen“, sagte Díaz- Canel, der bekräftigte, dass „wir alle wollen, dass alle diese Prozesse von der Regierung aus mit größter Transparenz erfolgen und auch was die Effizienz der Führung im staatlichen, administrativen und unternehmerischen Bereich angeht.“

Hinweise des kubanischen Präsidenten

Bei den Besuchen der Regierung in den Provinzen des Landes, hat der Präsident immer betont, dass man mit größerer Transparenz und Beteiligung der Bevölkerung arbeiten müsse, denn dadurch werde ein größeres Vertrauen in die Regierungstätigkeit entstehen.

In den Bilanzen der Zentralen Verwaltungsorganen der Staates wurde auf die Bedeutung eingegangen, die die andauernde ethische Schlacht gegen die Korruption und die Illegalität für die Revolution hat und gerade auch und besonders im BCC bezog man sich auf die Bekämpfung möglicher Formen von Geldwäsche, illegalen Geschäften, Bestechungen, ungebührliche Beziehungen mit einheimischen oder ausländischen Kunden, den nicht-staatlichen Sektor, die Fälschung von Dokumenten und die Veruntreuung...

„Wir haben uns vorgenommen, eine Regierungsführung mit einer effizienteren staatlichen und unternehmerischen Verwaltung zu entwickeln, mit weniger Hürden und Bürokratie, größerer Transparenz und Beteiligung“, sagte er auf der Dritten Außerordentlichen Sitzung der IX. Legislaturperiode der Nationalversammlung der Volksmacht.