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Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez beginnt heute, begleitet vom Ministerrat, seinen Regierungsbesuch in die westlichste Provinz Pinar del Rio, wie er über sein offizielles Twitter Konto berichtete.

Der Rundgang nahm seinen Anfang am Ort Sandino. Dieses Gebiet ist hauptsächlich ein Tabakanbaugebiet, aber es werden dort auch andere Produkte erzeugt.

Der kubanische Präsident machte zunächst, begleitet vom Ministerrat, einen Rundgang durch die Kooperative „José Martí“, wo man über den Anbau von Gemüse, Getreide und Tabak sprach, über die Reserven, die bei den Ernteerträgen noch bestehen, über die Schwierigkeiten bei der Bewässerung auf Grund von Dürre und Salzgehalt des Bodens sowie über hydraulische Projekte.

„Wir müssen die Wissenschaft in ein alltägliches Arbeitswerkzeug verwandeln“

„Heute, mehr denn je werden es nur unsere Kenntnisse, die Wissenschaft, die Forschung und die allgemeine Übertragung deren Ergebnisse sein, die uns angesichts der Verschärfung der Blockade und dieser Eskalation imperialer Politik helfen, schneller voranzukommen“.

Das sagte der Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats Roberto Morales Ojeda bei einem Treffen mit der Leitung der Universität der Provinz Hermanos Saíz Montes de Oca. Bei dem Treffen im Rahmen des zweiten Regierungsbesuchs in dieser Provinz nahmen außerdem verschiedene Minister und Präsidenten von Gremien teil, um eine engere Bindung zwischen der Akademie, den Institutionen und dem Unternehmenssektor des Landes zu erreichen. Dazu sagte Morales Ojeda, dass es in den Universitäten sei, wo es uns gelingen müsse, eine wichtige Reihe von Lösungen für die Probleme des Landes zu finden.
Das ist auch der Grund, warum diese Art von Zentren immer auf dem Pflichtprogramm eines solchen vom Präsidenten angeführten Besuches in den Provinzen stehen würden.
Im Fall der Universität Hermanos Saíz Montes de Oca wurde bekannt, dass man dort 2019 mit 20 Unternehmen der Provinz an der Durchführung von 32 Projekten gearbeitet habe, und daraus 104 Ergebnisse auf staatliche Firmen und in gewisser Weise auch auf nicht-staatliche Formen übertragen worden seien.

Photo: Ronald Suárez Rivas

Außerdem sei die Anzahl der Doktorgrade im Wissenschaftsbereich angewachsen und man habe wichtige Schritte im Bereich der Computerisierung unternommen, dank denen über 900 Dozenten von ihren Wohnungen aus Zugang zum Internet hätten. Es seien außerdem 30 Wifi Punkte in verschiedenen Einrichtungen entstanden, die zur Universität gehören.

Der kubanische Vizepräsident betonte, dass im Vergleich zum vorherigen Besuch, der im September vergangenen Jahres stattgefunden hatte, die Anzahl der Lehrer in den wichtigsten Bereichen, dank der Unterstützung der Universität, zugenommen habe. Pinar del Rio bilde die Vorhut, was die Arbeit der lokalen Entwicklung angehe.
Auch habe die Zahl der Kader und Führungskräfte zugenommen, die heute Wissenschaft und Forschung als eine Investition und nicht als eine Ausgabe betrachten“, sagte er.