OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
López Miera sagte, dass mit Maceo zusammen viele Chinesen gekämpft hätten, die wegen ihres Kampfgeists und ihrer revolutionären Überzeugungen eine tiefe Spur hinterließen Photo: Archivo

Der erste Vizepräsident der Revolutionären Streitkräfte Kubas, General des Armeekorps Álvaro López Miera empfing am Dienstag den Direktor der Abteilung für Politische Arbeit des Militärkomitees der Kommunistischen Partei Chinas Admiral Miao Hua, der Kuba einen Arbeitsbesuch abstattet, bei dem man sich über Erfahrungen im politisch-ideologischen und kulturellen Bereich austauschen wird.

Die Empfangszeremonie beinhaltete eine Ehrung beider Offiziere für Antonio Maceo und Francisco Gómet Toro im Cacahual Mausoleum, das an die Befreiungskriege der Kubaner gegen den Kolonialismus erinnert und daran, wie das Vorbild der Helden eine wertvolle Waffe bei der Dekonstruktion der ideologischen Lügen ist, mit denen die Imperien die Völker der Welt überschwemmen.

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López Miera sagte, dass mit Maceo zusammen viele Chinesen gekämpft hätten, die wegen ihres Kampfgeists und ihrer revolutionären Überzeugungen eine tiefe Spur hinterließen und, wie es in einem Sprichwort aus den kubanischen Befreiungskriegen heißt, „es nie einen Chinesen gab, der Verrat beging oder feige war“.

Miao Hua bedankte sich für die herzliche Aufnahme in Kuba und für die Ausführungen über die Geschichte der Kämpfe für die Unabhängigkeit und sagte, dass das Vorbild der Helden über Jahrzehnte hinweg die Moral der Roten Armee seines Landes angehoben habe. „Wir sind begierig darauf, im Bereich der Politik zusammenzuarbeiten und von Ihren Erfahrungen beim Umgang mit der Geschichte zu lernen“, versicherte er.

Die Volksrepublik China und Kuba unterhalten weit gefasste politische und wirtschaftliche Beziehungen, die auf den Kampftraditionen und in den von ihren Völkern erreichten Siegen beruhen, ein wichtiges Erbe für die zukünftigen Generationen.