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"Auch Kuba, das seit 60 Jahren kämpft und widersteht, feiert den Siegestag zur 74. Wiederkehr der Niederlage des Faschismus", äußerte sich der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez auf seinem Twitter-Konto am Donnerstag.

In Erinnerung an den 74. Jahrestag des Großen Vaterländischen Krieges versicherte Díaz-Canel, dass „die Lehren des Widerstands und der Opferbereitschaft, der Kreativität und des Fortschritts aller Völker der UdSSR gegen Invasoren uns weiterhin inspirieren".

Er sagte auch, dass Kuba den Aufruf des russischen Präsidenten während der Zeremonie in Moskau zur Zusammenarbeit für den Weltfrieden teile und dass „wir haben die großartige Parade auf dem Roten Platz anlässlich der 74.Wiederkehr des Sieges über den Faschismus bewundert haben. Ewiger Ruhm dem heroischen russischen Volk für seinen außergewöhnlichen Beitrag zum Weltfrieden!", betonte er.

Am Morgen des gestrigen Donnerstags fand im Mausoleum des sowjetischen Internationalen Soldaten eine militärische Zeremonie statt, bei der Blumengaben zur Würdigung der in Kuba gefallenen Märtyrer der ehemaligen UdSSR platziert wurden.

An der Hommage nahmen hohe Vertreter der Revolutionären Streitkräfte (FAR) und des Innenministeriums sowie Vertreter der Botschaften Russlands, Kasachstans, Aserbaidschans und Weißrusslands auf der Insel teil. Am Ort der ewigen Flamme, wo die Helden ruhen, war eine große Anzahl von Verwandten versammelt, bereit, mit der Erinnerung und durch das Niederlegen einer Blume den Bemühungen dieser würdigen Männer und Frauen Tribut zu zollen.

Brigadegeneral Enrique Naranjo Palomino, Chef der Direktion des Verteidigungsministeriums, anerkannte die historische Bedeutung des Sturzes der Nazi-Ordnung in der Welt und nutzte das Szenario, um die aktuellen politischen Tendenzen von Ländern wie den USA anzuprangern, die „auf das gefährliche Kriegsspiel ausgerichtet" gegen alle Bestimmungen des Völkerrechts verstießen und das friedliche Zusammenleben der Staaten unterminierten.

„Wir erinnern uns an das Beispiel von Millionen von Menschen, die ihr Leben gegeben haben, um den Faschismus zu stoppen. Gleichzeitig müssen die perversen Vorhaben gegen die Aufrechterhaltung des Weltfriedens als wesentlichem Garanten für das Überleben der Menschheit angeprangert werden“, sagte er zum Schluss.

Ich sterbe, aber ich ergebe mich nicht!

74 Jahre nach dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges am 9. Mai 1945, dem Tag, an dem die Übergabe des Dritten Reiches an die Rote Armee stattfand, sandte der russische Präsident Wladimir Putin der Welt eine Botschaft des Friedens, der Zusammenarbeit und der Sicherheit. Gleichzeitig bekräftigte er die Bereitschaft seines Landes, den Kampf gegen den Terrorismus und jede andere Form extremistischer Aktionen fortzusetzen.

Putin sagte seine Worte Minuten vor Beginn der Militärparade zum 74. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg. Er bat um eine Schweigeminute für die Gefallenen, dankte allen Veteranen für den Tag des Sieges und erinnerte an den Wahlspruch, mit dem die Verteidiger der Festung Brest auf den ersten Angriff der Nazis reagiert hatten: „Ich sterbe, aber ich kapituliere nicht!"

Der russische Präsident sprach auch von den Drohungen, derer man sich heute erwehren muss, und sagte, dass „die Erfolge des Kampfes unserer heroischen Generationen gegen den Faschismus eine Lehre für alle sind".