OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Carlos Cánovas

Die Regenfälle, die es in den verschiedenen Gebieten gab und die fortgesetzten Ausfälle in den Fabriken hatten zur Folge, dass die für die Durchführung der Zuckerrohrernte vorgesehene Periode überschritten wurde und stellen die Hauptgründe für das Nichteinhalten des Plans bei der aktuellen Ernte dar.

Das gab der Präsident der Unternehmensgruppe Azcuba Julio García Pérez in einem Arbeitstreffen bekannt, bei dem das Thema analysiert wurde und bei der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez den Vorsitz führte.

Die gegenwärtigen Anstrengungen werden im Wesentlichen dahin gelenkt, dass die vereinbarten Mengen für den Export eingehalten werden und der Bedarf der Binnenwirtschaft gedeckt werden kann, wozu auch die normierte Zuteilung an die Familien gehört.

Das Szenario in den Provinzen ist komplex und die, die die größten Möglichkeiten haben 90 % des Plans zu übertreffen, sind Artemisa, Mayabeque, Matanzas, Villa Clara, Sancti Spíritus und Holguín.

Dieser Monat Mai ist für die Zuckerrohrernte entscheidend und deswegen ist es Aufgabe der Arbeiterführung des Sektors eine noch intensivere Arbeitsweise zu entwickeln. Das ging aus dem Treffen hervor, an dem neben anderen führenden Mitgliedern aus Partei und Regierung auch der Erste Vizepräsident des Staats und des Ministerrats Salvador Valdés Mesa teilnahm.

DIE AUSSAAT

Laut den vom Präsidenten von Azcuba bekanntgegebenen Daten, die die Aussaat des Zuckerrohrs bis zum 30 April beinhalten, waren bis dahin über 41.000 Hektar gefurcht und ausgesät worden, was 57 % des Frühjahrsplans ausmacht.

„Um die Kontinuität der Aussaat zu erreichen, muss im Mai ein größerer Rhythmus bei der Furchung erreicht werde“, sagte er.

Die größten Schwächen dabei wiesen die Provinzen Villa Clara, Ciego de Ávila, Granma und Guantánamo auf.

Die Zahlen, die für diese Periode festgelegt worden waren, gingen aber davon aus, dass die Ernte bis dahin abgeschlossen sein würde, was aber nicht der Fall war. Deswegen mussten außerordentliche Maßnahmen ergriffen werden, die darin bestehen, dass Ernte und Aussaat praktisch gleichzeitig verlaufen.