OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Wie im Sand von Playa Girón wird Kuba sein Recht verteidigen frei und unabhängig zu sein Photo: Granma-Archiv

Kuba „wird seine Haltung gegenüber jenen nicht ändern, die das Schwert gegen uns erheben. Wir Kubaner ergeben uns nicht und wir akzeptieren auch keine Gesetze über unsere Geschicke, die außerhalb der Verfassung stehen. In Kuba bestimmen wir Kubaner. Kuba vertraut auf seine eigene Kraft und auf seine Würde“, schrieb der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez auf seinem Twitter Konto.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez antwortete so auf die Ankündigung der Regierung von Donald Trump, dass ab 2. Mai „das Recht auf Einreichung einer Klage innerhalb des Titels III des Gesetzes Freiheit “ umgesetzt werde und auf die Erklärungen des Außenministers Mike Pompeo, die in einer Botschaft auf dem offiziellen Konto des US-State Departments veröffentlicht wurde.

Außenminister Bruno Rodríguez Parilla sagte am Mittwoch, dass Kuba, die Entscheidung der USA als „aggressive Eskalation“ betrachte und bezeichnete die Rede des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton, die er vor Mitgliedern der Brigade 2506 in Coral Gables Miamai hielt, als „pathetisches, lächerliches Erzeugnis“.

Die Szene war völlig irrsinnig. Ein hoher Funktionär der Yankee Regierung erklärt in Miami vor einem „ausgesuchten Publikum“, in einem kunterbunten Szenario, das auch vaterlandslosen Gesellen bestand, die Verbundenheit mit seinem Präsidenten, und das in einer Sprache vergangener Zeiten und mit Ideen, die nicht die seinen sind; er spricht von Freiheit im Namen einer Regierung, die sie verletzt, sie angreift und sie verachtet. Er verspricht das Unmögliche.

„Die Troika der Tyrannei beginnt zusammenzubrechen“, sagt er und freut sich über den Applaus der „Veteranen“. „Wir wenden unsere Sanktionen transparent an“ und, es ist richtig, das Imperium zeigt sein innerstes Wesen wieder unverhohlen.

Die „Söldner“, die zusammen mit Bolton „feiern“, bei ihrer Niederlage im April 1961 Schlamm gegessen zu haben, hören mit Vergnügen die Liste der Maßnahmen, die gegen das Volk ausgearbeitet wurden, in das sie geboren wurden: die Umsetzung des Titels III und deutliche Schritte hin zur Anwendung des Titels IV, fünf Zusätze zur Liste der Einschränkungen kubanischer Unternehmen, Maßnahmen des Finanzministeriums über Reisebeschränkungen nach Kuba aus nicht familiären Gründen, Veränderungen, die der Durchführung von Transaktionen ein Ende setzen, die es den Kubanern ermöglicht haben, das Finanzsystem der USA für internationale Überweisungen zu benutzen und die Auflage die finanziellen Zuwendungen auf 1000 USD pro Person alle drei Monate zu begrenzen.

Mit unglaublicher Überheblichkeit kündigt der Nationale Sicherheitsberater an, dass „die gegen Venezuela verhängten Sanktionen den doppelten Zweck verfolgen, den Fluss dess subventionierten Erdöls von Venezuela nach Kuba zu unterbrechen und die Regime von Maduro und Díaz-Canel zu schwächen“.

Und er endet mit einem wahren rhetorischen „Juwel“: „Diese Region muss frei sein vom Despotismus und von außen kommender Herrschaft“. Nie hat er eine größere Wahrheit von sich gegeben: Kuba und Venezuela sind frei vom Despotismus und äußerer Herrschaft und das werden auch die Region und die Welt sein. Bolton verspricht das Unmögliche, weil sie niemals Kuba und Venezuela bekommen werden. Die Monroe Doktrin wurde an jenem glorreichen 19. April 1961 im Sand von Playa Girón begraben.