OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

„ Die Nachricht über die Entführung der zwei kubanischen Ärzte in Kenia, die dort geholfen haben, die gesundheitliche Versorgung zu verbessern und Leben zu retten, macht mich traurig. Die für die Gesundheit arbeiten dürfen kein Angriffsziel sein. Wenn sie nicht sicher sind, können wir keine Gesundheit für alle erreichen“, so äußerte sich Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation über Twitter in einer Solidaritätsbotschaft mit den kubanischen Ärzten Assel Herrera y Landy Rodríguez, die am vergangenen 12. April in Kenia entführt worden waren.

Seit diese Nachricht bekannt wurde, ruhte und rastete Kuba nicht in seinem Bestreben, sie zu ihren Familien und ihrem Volk zurückzubringen, sagte der Vizepräsident des Staats-und Ministerrats Dr. Morales Ojeda ebenfalls über Twitter.

„Die Aktionen, über alle möglichen Wege unsere internationalistischen in Kenia entführten Ärzte Assel und Landy sicher zurückzubringen, nehmen weiter zu. Wir wundern uns über die vielen Solidaritätsbeweise mit den Mitarbeitern und ihren Familien“, fuhr er fort.

Die Ärzte waren Teil einer Gruppe von hundert Medizinern, die in dieses afrikanische Land gekommen waren, um in den Gemeinden tätig zu werden, in denen es bisher keine medizinische Versorgung gegeben hatte. Sie sind einmal mehr ein Beispiel für den Altruismus und die Solidarität der kubanischen Mitarbeiter in diesem Bereich, die seit 1963 in 164 Ländern ihre Dienste geleistet haben.

Trotz dieses schwierigen Moments werden die kubanischen Ärzte mit Hingabe weiterarbeiten, wie dies jetzt in Mosambik geschieht. Über 7.000 Patienten wurden dort bereits innerhalb von zwei Wochen im Feldlazarett Kubas in Mosambik behandelt.

Die kubanische Revolution hat niemals einen ihrer Söhne oder Töchter im Stich gelassen, sagte vor kurzem Präsident Díaz-Canel über Twitter. „Ohne zu rasten, bemüht sich Kuba um die sichere Rückkehr von Assel (Herrera) und Landy (Rodríguez). Mit ihnen und ihren Lieben teilen wir die Gewissheit, dass ihre humanitäre Mission respektiert und anerkannt wird. Wir glauben an die Macht der Solidarität.“