OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Díaz-Canel machte deutlich, dass die größte Herausforderung darin liege, die Verfahren beweglich zu gestalten und nannte als Beispiel die Erfahrung mit einer einzigen elektronischen Anlaufstelle, wie man sie im Güines in der Provinz Mayabeque ausprobiere Photo: Estudios Revolución

Nachdem die Etappe der Präsenz der elektronischen Regierung im Land für abgeschlossen erklärt wurde- die erste, die als Teil des Computerisierungsprozesses der kubanischen Gesellschaft entworfen wurde – zeigen sich neue und komplexe Herausforderungen auf dem Weg zur zweiten Etappe, mit der man eine größere Interaktion mit der Bevölkerung und deren Bedürfnissen sucht.

Das kam jüngst bei einem von Präsident Díaz-Canel angeführten Treffen zum Ausdruck, um dieses wichtige Thema in den Organen der Zentralen Staatsverwaltung und den Provinzregieurngen weiter zu verfolgen, die bereits über eingerichtete öffentliche Portale verfügen.

Der Minister für Kommunikation Jorge Luis Perdomo Di-Lella teilte mit, dass, obwohl man in der ersten Phase vorangekommen sei, es jetzt darauf ankomme, die Etappe der Interaktivität mit der Bevölkerung von den Websites aus zu entwickeln, wobei die größte Herausforderung darin liege, die Verfahren beweglich zu gestalten und nannte als Beispiel die Erfahrung mit einer einzigen elektronischen Anlaufstelle, wie man sie im Güines in der Provinz Mayabeque ausprobiere. Um in dieser neuen Periode Ergebnisse zu erzielen, sei es notwendig, bei der Computerisierung der öffentlichen Register des Landes voranzukommen.

Zu den Dingen, die sich bei dieser neuen Etappe am schwierigsten gestalten würden und denen man besondere Aufmerksamekit widmen müsse, gehörten das Loaden und Downloaden von Formaten oder Dokumentenformularen, hauptsächlich bei den Dienstleistungen und den Apps die eine Institution anbietet; die Funktionen, die es dem Bürger ermöglichen mit Freunden in Verbindung zu treten, über soziale Netze wie Facebook, Twitter oder andere, Informationen ihres Interesses zu replizieren; das System zur Betreuung des Bürgers über e-mail und online Fenster zur Veröffentlichung nachgefragter Information oder auf häufig gestellte Fragen und der Zugang zu Informationen unterschiedlichen Multimediaformats, sei es audio, video oder beides.

Der Rektor der Universität der Informatikwissenschaften Walter Baluja García wertete diese Etappe als komplexer, denn sie erfordere, dass Prozesse die heute nicht computergsteuert sind, vorher optimiert werden müssten.

Man stimmte darin überein, dass um diese neuen Kanäle für die Kommunikation und Interaktion mit der Bevölkerung umsetzen zu können, man eine bessere Vorbereitung der Strukturen der Gemeinde – und Provinzregierungen benötige.

Es wurden auch die Ergebnisse und Pläne der Unternehmensgruppe GeoCuba im Bereich der Computerisierung bekanntgegeben, innerhalb deren man verschiedene Managementsysteme und Apps entwickelt hat, die großes Potential besitzen, um in Bereichen wie Landwirtschaft, Transport, hydraulische Ressourcen, Geologie und Bergbau, Tourismus und der Wiederherstellung nach Zerstörungen durch klimatatologische Phänomene großer Intensität angewendet werden können.

Außerdem wurde ausgewertet, was man bei der Umsetzung der vom Ministerrat im Januar verabschiedeten Maßnahmen zur Organisation des Systems der nationalen Cybersicherheit erreicht hat.