OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Dunia Álvarez Palacios

Die Leitung der Grenztruppen der Republik Kuba rief dazu auf, auf die Auswirkungen der „Winde der Fastenzeit“ zu achten. In einer Mitteilung an die Granma Redaktion warnt diese Institution, die als Maritimes Koordinierungszentrum für Suche und Rettung fungiert, vor aus dem Süden kommenden heißen und starken Winden, die in den Monaten März und April wehen und zu Risikosituationen auf dem Meer führen können.

In der Mitteilung heißt es, dass es wegen bedeutender Veränderungen beim atmospärischen Druck in diesen Monaten zu diesen Winden komme. Die stärksten Südwinde entstehen, wenn der atmosphärische Druck im außertropischen Tief niedriger und im Zentrum des hohen Drucks höher ist.

Gefährliche Situationen können dann entstehen, wenn diese starken Südwinde einige Stunden anhalten, es zu Anhäufungen von Wasser an der südlichen Küste im Westen und in der Mitte Kubas kommt, die auf der gesammten Länge dieser Küste zu Überschwemmungen führen können.

In solchen Fällen beeinträchtigt die Kraft des Meeres das Navigieren kleinerer Schiffe in der südlichen Zone, während an der nördlichen Küste, die Schiffe sich in der Nähe der Küste aufhalten sollten, denn, wenn es aufgrund dieser Winde zu einer Havarie kommen sollte, sie schnell in Richtung Norden abgedrängt, und sich so vom Festland und der Möglichkeit einer schnellen Hilfe entfernen würden.

Die Empfehlung zur Vorbeugung von maritimen Unglücksfällen und anderer Schäden besteht darin, dass die Fischer und die Besatzung von Schiffen sich über die meteorologischen Voraussagen in den Gebieten, in denen sie vorhaben sich aufzuhalten, zu informieren, und es so vermeiden, bei schlechtem Wetter oder schlechter Sicht auszufahren.

Die Mitteilung ruft auch dazu auf, alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um Risiken für das Leben zu vermindern, wie den Gesundheitszustand der Besatzung in Erfahrung zu bringen, die Kommunikation mit den verfügbaren Mitteln zu garantieren und an Land Informationen über den Navigationsplan und die Daten des Schiffes zurückzulassen.

Im Notfall kann man sich über die Nummer 107 mit dem Maritimen Koordinierungszentrum für Suche und Rettung in Verbindung setzen.