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Photo: Prensa Latina

Die kubanische Regierung beginnt mit der Übergabe von Wohnungen an die Opfer des Tornados, der mehrere Gemeinden der kubanischen Hauptstadt schwer traf, wo sich heute die Bauarbeiten, die von staatlichen Stellen zusammen mit der Bevölkerung durchgeführt werden, intensivieren, heißt es bei Prensa Latina.

Bildungsministerin Ena Elsa Velázquez schrieb in ihrem Twitter-Konto: "Die Hauptstadt ist noch dabei, sich zu erholen, aber die Bereitstellung von Wohnraum und die Öffnung betroffener Schulen und anderer Institutionen beginnt.“

Nach dem Durchmarsch des Tornados am 27. Januar sind Bautrupps wie das symbolträchtige Kontingent Blas Roca und Kooperativen mit dem Bau von Häusern, der Sanierung von Gebäuden für Wohnungen und mit Reparaturen in den von der Naturkatastrophe betroffenen Gebieten beschäftigt.

Vor kurzem beaufsichtigte die kubanische Vizepräsidentin Ines Maria Chapman die Arbeit in den Büros, die mit Verfahren befasst sind, die die von dem Tornado geschädigte Bevölkerung betreffen. Hinsichtlich dieser Erfahrung äußerte sie sich über Twitter, man lege besonders viel Wert auf Arbeitsfluss, Disziplin und Sensibilität bei den Vorgängen.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats, Miguel Diaz-Canel, rief seinerseits dazu auf, der Reaktion auf das durch dieses Phänomen verursachte Wohnungsproblem Priorität einzuräumen.
Der Präsident bestand darauf, in den betroffenen Gemeinden bis ins Detail zu gehen, damit keine Schäden verblieben, und die Qualität der technischen Spezifikationen jedes betroffenen Hauses sicherzustellen.

Díaz-Canel forderte ein wirksames Funktionieren der in Kraft gesetzten Mechanismen ein, insbesondere der Verkaufsstellen für Baumaterial.

Nach dem Tornado waren mehr als 7.800 Häuser betroffen, davon 730 mit Totalschäden und etwa 1.000 mit Partialschäden. Die am meisten betroffenen Gemeinden waren Guanabacoa, Regla und Diez de Octubre.