OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Anerkennung für die über 50 Jahre andauernde Komplizenschaft gegen das kubanische Volk Photo: Granma

„Der OAS Generalsekretär organisierte gemäß dem von den USA geschriebenen Drehbuch ein neues Spektakel gegen Kuba, das er als Konferenz bezeichnete. Dieses Mal ging es um den Entwurf der kubanischen Verfassungsreform“, erklärte gestern der für Lateinamerika und die Karibik im kubanischen Außenministerium zuständige Direktor Eugenio Martínez Enríquez in einer Pressekonferenz.

Der Beamte nannte es bezeichnend, dass der Generalsekretär, der sich durch seine besondere anti-kubanische Obsession auszeichnet, vulgäre Verleumdungen und Lügen über unser Land wiederhole und all die Themen ignoriere, die in Unserem Amerika von wirklicher Dringlichkeit seien; denen widme aber die Organisation, der er vorstehe, weder die gleichen Energien, noch Zeit oder Ressourcen. Der Generalsekretär müsse wissen, dass weder ihm noch dieser Organisation das Recht zustehe, über die Verfassung eines Staates zu diskutieren, der nicht Mitglied dieser Organisation ist und es auch nicht werden möchte und deswegen auch nicht deren Vertragssystem unterliege und sich ihm in keiner Weise verpflichtet sehe. „Die OAS ist die Organisation, die im Dienst des US-Imperialismus

die Versuche unterstützte, Kuba zu isolieren genauso wie sie hinter den militärischen Interventionen in Lateinamerika und den grausamen Militärdiktaturen stand, die die USA   schuf, finanzierte und über Jahre hinweg schützte und davon absah, die abscheulichsten Folterungen in unserer Region zu verurteilen, die die Rechte der Völker Unseres Amerika mit Füßen trat“, sagte Martínez Enríquez.

Er ging auch darauf ein, dass der Generalsekretär selbst die Charta der OAS missachte, in der die natürliche Funktionen der Organisation festgelegt ist und zu denen gehöre, dass mann keine Autonomie oder Befähigung anerkenne, Aktionen dieser Art zu inszenieren, wenn von den Mitgliedsstaaten der OAS dafür kein besonderes Mandat gegeben worden sei.

„Wir erkennen keine moralische Autorität der OAS an und werden sie auch nicht anerkennen und auch keine ihrer Beamten und Nebenorgane, die versuchen Kuba herauszuheben“, betonte er. Zum Schluss machte er deutlich, dass die Verfassung Kubas die souveräne Autorität seines Volkes ausstrahle, das demokratisch den Entwurf der Magna Carta debattiert habe, über die nun bald abgestimmt werde. Der OAS Generalsekretär sei fehlgeleitet, wenn er das Drehbuch wiederhole, das man bereits so oft gegen Kuba ausprobiert habe. Über die Verfassung Kubas diskutieren die Kubaner und sie sind es auch, die sie annehmen werden, was am 24. Februar bestätigt werden wird.