OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
„Wir werden uns erheben“, sagte Díaz-Canel Foto: Dunia Álvarez Palacios

„Die Dienstleistungen wiederherstellen, den Schutt wegräumen, für die Opfer sorgen, die Spenden planen und organisieren, den Schwächsten Priorität einräumen“, waren Arbeitslinien, die Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrats, während der Fernsehsendung Mesa Redonda betonte, die gestern dem Wiederaufbau nach dem Tornado gewidmet war, der sich am 27. Januar in Havanna ereignet hatte.

Der Präsident sagte, dass Armeegeneral Raúl Castro und José Ramón Machado Ventura, der Erste und der Zweite Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, die Situation und den Fortschritt der Arbeiten aufmerksam verfolgt hätten.

„Wir werden uns erheben, denn, wie es im Lied heißt, erwacht für Kuba nach der dunkelsten Nacht immer der Tag, und weil wir die Kontinuität darstellen“, sagte der Präsident.

Díaz-Canel bekräftigte im Namen der Partei, der Regierung und anderer Organisationen das Beileid für die Familien, die den Verlust von Menschenleben zu beklagen haben, sowie das Mitgefühl mit den Verletzten und denjenigen, die den Verlust von Eigentum und Schäden an ihren Häusern erlitten haben.

„Dieses Ereignis unterscheidet sich von den Ereignissen, an die wir gewöhnt waren. Der Tornado kann nicht wie die Zyklone vorhergesagt werden“, erklärte der Präsident, „Ausgehend von meteorologischen Bewertungen war vor Gewittern, hoher Regenwahrscheinlichkeit … gewarnt worden … und es waren Maßnahmen ergriffen worden wie die, den traditionellen Fackelzug nicht am 27. Januar durchzuführen. Was wir nicht vorhersehen konnten, war, dass es zu einem Phänomen dieser Größenordnung kommen würde, einem Tornado der Kategorie F4.“

„Nach dem Tornado gab es eine unmittelbare Reaktion der Führungskräfte der Partei und der Regierung sowie des Nationalen Generalstabs der Zivilverteidigung und die Zusammenarbeit mit Behörden der zentralen Staatsverwaltung lief sofort an“, sagte der kubanische Präsident.

Er wies darauf hin, dass Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Notdienste, die Revolutionären Streitkräfte und die Bevölkerung vom ersten Moment an aktiv wurden.“

Diaz-Canel erinnerte daran, dass der Verteidigungsrat der Provinz am Montag, dem 28., um acht Uhr morgens zusammenkam und der Ministerrat zwei Stunden früher.

„Seit dem frühen Morgen waren mehrere Minister an den Orten, an denen die komplexesten Probleme aufgetreten waren“, sagte er und unterstrich, dass sich aus diesem Ereignis Erfahrungen und Lehren ergeben, die mit der Bevölkerung geteilt werden sollten.

Um dies zu tun, und auch, um die Arbeit vieler anderer Organisationen und Menschen beim Wiederaufbau bekannt zu machen, schlug er vor, sich nächste Woche in einer neue Ausgabe der Sendung Mesa Redonda diesem Thema zu widmen. (Redacción Nacional)