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Bis heute gibt es 27 joint venture Unternehmen mit vier und fünf Sternen und 5.091 Zimmern Photo: Ortelio González Martínez

Als ein gutes Beispiel für die Wirkung der ausländischen Investition bewertete der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez dessen Entwicklung im Bereich Tourismus, der Sektor der kubanischen Wirtschaft, in dem die Umsetzung der ausländischen Investition in unserem Land begonnen hat.

Dieser Impuls für die Wirtschaft sei erreicht worden, ohne die Souveränität des Landes zu beeinträchtigen, was einige damals gedacht hätten, sondern sie sei ganz im Gegenteil dadurch verteidigt und erhalten worden und gleichzeitig habe man Kenntnisse, Märkte und Kapital erworben und sich weltweit ein Image von Prestige geschaffen, sagte Díaz-Canel, als er jüngst die Entwicklung der ausländischen Investition im Tourismusbereich überprüfte.

Er fügte hinzu, dass man die Verflechtung mit der nationalen Industrie und dem nicht-staatlichen Sektor verstärken müsse, um das noch hohe Ausmaß an Importen, die das Land in diesem Bereich immer noch durchführen müsse, zu reduzieren.

Der Minister für Tourismus Manuel Marrero Cruz führte bei diesem Treffen aus, dass es bis heute 27 joint venture Unternehmen mit vier und fünf Sternen und 5.091 Zimmern gebe.

Im Portfolio der Möglichkeiten für ausländische Investionen 2019 seien 176 Projekte zu finden, die neue Hotels, Freizeitzentren, Marinas und Campingeinrichtungen beinhalteten.

Er wies daraufhin, dass, auch wenn es Fortschritte bei der ausländischen Investition gegeben habe, weiterhin Unzufriedenheit wegen der sich hinziehenden Prozesse der Ausformung, Genehmigung, Auflösung und Liquidation der Geschäfte mit ausländischem Kapital, der mangelnden Kontrolle bei den Unternehmensanleihen der joint-venture Unternehmen herrsche.

„Es ist notwendig, die Arbeit auf allen Ebenen zu fördern, um die Einhaltung der verabschiedeten politischen Maßnahmen und das Wachstum der Geschäfte, die die Entwicklung des kubanischen Tourismus verlangt, in Quantität und Qualität zu garantieren“, sagte er.

Der Minister für Außenhandel und ausländische Investition Rodrigo Malmierca Díaz vertrat die Auffassung, dass das Land eine große Stärke im Tourismus besitze, um ausländisches Kapital anzuziehen und Dienstleistungen zu exportieren. Gleichzeitig müsse man weiter an dessen Verknüpfung mit der übrigen nationalen Wirtschaft arbeiten.