OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudios Revolución

Das kubanische Volk drückt weiterhin seine Trauer über den Tod von José Ramón Fernández Álvarez aus, der im Alter von 95 Jahren gestorben ist und von ihm liebevoll „el Gallego“ (der Gallizier) genannt wurde. Der Präsident des kubanischen Staats- und Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez schrieb über Twitter: „Immerwährende Ehre für unseren José Ramón Fernández, disziplinierter und vorbildlicher Soldat der Revolution, der die Ideen Fidels im Bereich Bildung und Sport unverfälscht und kreativ umsetzte und bis zum letzten Atemzug in seinem Engagement nicht nachließ“.

Díaz-Canel sagte weiter: Einer der Reinen ist von uns gegangen, einer der Militärs, die lieber ins Gefängnis gingen, als einem Tyrannen zu dienen, Held von Girón und Lehrer der Lehrer, der das kubanische Bildungssystem revolutionierte. Hasta siempre José Ramón Fernández.“

Ebenfalls über Twitter konnte man die Botschaft des bolivianischen Präsidenten Evo Morales lesen: „Wir bedauern zutiefst den Tod des Helden der Kubanischen Revolution, Autor der Niederlage der USA in der Schweinebucht, Mitbegründer der Kommunistischen Partei Kubas, Abgeordneter und Berater des Präsidenten José Ramón Gallego Fernández. Sein Leben war ein Beispiel für den andauernden Kampf gegen den Imperialismus“, versicherte er.

Von Nicaragua aus schrieben Präsident Daniel Ortega und die Compañera Rosario Murillo über eben diese Plattform: „Mit der Inspiration und dem Beispiel von Compañeros wie ihm, werden wir weiterhin die Gerechtigkeit, die Würde und das Recht auf Wohlstand für unsere Völker verteidigen“.

Die Vereinte Linke Asturiens sprach über einen bedauerlichen Verlust und bezeichnete ihn als einen „einmaligen Mann, der in seinem Handeln einen großen Teil der Geschichte und des Erbes der Revolution verdichtet hat. Mit asturianischem Blut in seinen Adern nährte er den Samen der Freundschaft, der in den Beziehungen mit jenen Personen erblühte, die das Glück und die Ehre hatten, mit ihm Zeit, Debatten und Träume zu teilen.“

Fernández war eine Richtschnur für den kubanischen Sport und jemand, der einen großen Anteil an den herausragenden Ergebnissen des Landes auf diesem Gebiet hatte. Dazu sagte der Präsident des kubanischen Sportinstituts INDER Antonio Becali Garrido: „ Er deutete mit großer Klarheit das Denken des Comandante en Jefe Fidel Castro was den Sport angeht. Er war bis zu seinem Lebensende ein Beispiel an Bescheidenheit, Zähigkeit und Hingabe. Er wird weiterhin für uns alle eine Richtschnur sein.“

Alle Schulen und die Universitäten weisen Spuren seines Beispiels auf, seiner Hingabe an das Lehren. Er war Militär von Beruf, aber sein Herzen schlug für den Lehrer in ihm. Deswegen haben die neuen Generationen viel Raum in den sozialen Netzen gefüllt, um seinem Vorbild dort Anerkennung zu zollen. Über Twitter, Facebook und andere Netze haben der Studentenverband FEU, der Schülerverband FEEM, Hochschulzentren, Sportler und seine Compañeros Zeugnisse ihrer Dankbarkeit hinterlassen.

Wie bereits berichtet wird die Urne des Helden der Republik heute zwischen 9.00 und 12.00 Uhr im Pantheon der Veteranen auf dem Friedhof aufgestellt, wo sie bis zu ihrer Überführung in das Mausoleum der II. Frente Oriental Frank País verbleibt.