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Photo: Julio Martínez Molina

CIENFUEGOS - Der allmähliche Anstieg der landwirtschaftlichen Erträge, die Erhöhung der jährlichen Produktionsmargen und die Ausdehnung der Anbaufläche kennzeichnen die guten Ergebnisse des Reisprogramms in der Provinz, dessen Investitionsprozess kürzlich nach sechs Jahren Arbeit mit 14 Millionen Pesos zu Ende ging.

Orlando Díaz Valdés, Direktor des Agroindustriellen Reis-Unternehmens in Aguada (das das Programm in der Provinz anführt), erklärte gegenüber Granma, dass die Investitionen im Jahr 2012 mit einer Saatgutanlage vietnamesischer Technologie ihren Anfang nahmen, um diesem Bereich den Vorrang zu geben, als das Unternehmen kein wirkliches Saatgutprogramm hatte.

Die Investition weitete sich später schrittweise bis 2018 aus und beinhaltete eine fünfeinhalb Kilometer lange Straße von der Nationalen Autobahn nach La Paquita (Herz des Programms in Aguada de Pasajeros), drei Lagersilos mit hohem Fassungsvermögen, einen Trockner von 56 Tonnen (t) und eine Waage von 80 Tonnen.

Der Sektor umfasst hier 889 Produzenten und eine Gesamtzahl von 2.000 Arbeitern, was auf das Beschäftigungswachstum zurückzuführen ist, das durch die Entwicklung des Investitionsprogramms bestimmt wurde. So wurde auch die technologische Unabhängigkeit des Territoriums gesichert, da es heute nicht mehr erforderlich ist, das Mahlen wie früher in Matanzas durchzuführen.

Vor wenigen Tagen wurde der Produktionsplan von 2018 übertroffen, der auf 15.000 t Reis und einen Ertrag von 5,1 t pro Hektar festgelegt war. Jetzt läuft die Pflanzkampagne der kühleren Jahreszeit, wo 2 700 Hektar angepflanzt werden. Bis zum Ende des laufenden Jahres werden 7 700 Hektar Land bepflanzt sein. Im Jahr 2018 sah der Plan 7.442 Hektar vor und 7.751 wurden bepflanzt, sagte Díaz Valdés.

Um das Programm abzusichern, erhielt das Unternehmen kürzlich Schüttgutwagen, Geräte für Erntemaschinen, Speisewagen und Planwagen mit Ausrüstungen zur Reparatur von Schäden und anderem auf dem Feld notwendigem täglichen Bedarf.