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Photo: Periódico Escambray

Zwei Tote und 33 Verletzte ist die Bilanz des Verkehrsunfalls, der am Mittwochabend gegen 21.15 Uhr am Kilometer 421 der Hauptstraße in der Gemeinde El Chorizo nahe Jatibonico passierte.

Laut Oberstleutnant Rolando Rodríguez Carmenate, Chef der Kriminalpolizei in Sancti Spíritus, ereignete sich der Unfall, als der Omnibus 609 Habana-Baracoa, der in östlicher Richtung fuhr, von dem dritten Anhänger eines Lastwagens der Marke Kamaz, der, beladen mit Zuckerrohr, in der entgegengesetzten Richtung unterwegs war, getroffen wurde.

Bei dem Zusammenstoß verlor der 58-jährige Busfahrer Rolando Narciso Águila Miranda, der aus Guantánamo stammt, sein Leben.

In den frühen Morgenstunden starb im Krankenhaus der zweite Fahrer des Yutong-Busses, Miguel Ángel Román Tailón, ebenfalls 58 Jahre alt, aus der Provinz Mayabeque.

Von den 44 Passagieren wurden nach einem vorläufigen Bericht 28 Erwachsene verletzt. Sie halten sich im Provinzkrankenhaus Camilo Cienfuegos auf. Fünf verletzte Minderjährige, die sich nicht in Lebensgefahr befinden, wurden in das Provinz-Kinderkrankenhaus eingeliefert.

Der Rest der Reisenden erhielt neben sorgfältiger körperlicher Untersuchung durch das medizinische Personal alle in solchen Fällen erforderliche Aufmerksamkeit, wie Transport und Verpflegung.

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Unmittelbar nach Bekanntwerden des Unfalls wurde der medizinische Notdienst aktiviert und die erste Sekretärin der Partei in der Provinz Deivy Pérez Martín erschien ebenso vor Ort wie Teresita Romero Rodríguez, die Präsidentin der Provinzversammlung der Volksmacht. Dorisbel Martín Ojeda, Leiterin des Minint in der Gegend von Sancti Spiritus, leitete gemeinsam mit anderen lokalen Behörden die sich aus dem Vorfall ergebenden notwendigen Schritte ein.