OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: ACN

Gute Neuigkeiten erreichen die kubanische Hauptstadt zum Jahresende. Am Mittwoch wurde bekannt, dass für das neue Projekt „Kultureller Korridor der Calle Línea“, das dafür gedacht ist, die Kultur auf den drei Kilometern, die diese Straße im Bezirk Vedado der Hauptstadt umfasst, wiederzubeleben, diese Woche ein Subventionsvertrag zwischen dem Verwaltungsrat der Volksmacht Havannas und der Europäischen Union unterzeichnet wurde, wie ACN meldet.

Die ursprüngliche Idee stammt von der Architektin Vilma Bartolomé, der Koordinatorin des Projekts „Espacios“, die außerdem künstlerische Leiterin dieser Gruppe ist, die an der XIII. Biennale von Havanna teilnehmen und Teil des Programms zur 500 Jahrfeier Havannas sein wird.

Das Projekt wird vom Verwaltungsrat von Havanna und dem des Stadtteils Plaza sowie vom Ministerium für Kultur durchgeführt und von den Europäischen Union finanziert.

Der Botschafter der EU in Kuba Alberto Navarro González sagte, dass dies das erste Mal sei, dass diese Organisation mit einer lokalen Regierung zusammenarbeite und dass dafür für einen Zeitraum von 3 Jahren 1,5 Millionen Euro als Hilfe zur Verfügung gestellt würden.

Vilma Bartolomé, die diese neue Aufgabe übernehmen wird, erklärte dass die Straße Línea eine kulturelle Bestimmung habe, weil es dort große Theater, Galerien, Museen und ähnliche Räume gebe, die man miteinander verknüpfen wolle, damit die Bevölkerung verschiedene Optionen habe, die sie wahrnehmen könne.

„Wir wollen ein menschlicheres Projekt, hauptsächlich für die Bewohner der Straße selbst schaffen, die öffentlichen Dienstleistungen wiederbeleben und sie mit diesem kulturellen Raum verbinden, damit die älteren Menschen, die Kinder und die Familien davon profitieren können“, sagte sie.