OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Granma

Die gegenwärtige Zuckerrohrernte hat gut begonnen und die aufschlussreichen Ergebnisse der von dieser entscheidenden Industrie geforderten Effizienz belegen: Die Planerfüllung der Zuckerproduktion liegt bei 128% und die Auslastung der Mahlkapazität liegt mit 70% über den Erwartungen.

Die Zuckerzentralen mit den besten Ergebnissen sind 14. Juli (Cienfuegos), Cristino Naranjo (Holguín), Panchito Gómez Toro (Villa Clara), Siboney (Camagüey) und Majibacoa (Las Tunas). Letztere übertraf als erste 10 000 Tonnen Zucker und bestätigte sich unter den dreien, die am meisten zum nationalen Plan der Zuckerproduktion beitragen werden.

Am Mittwochabend hatten bereits 22 Mühlen aus allen an der Ernte beteiligten Provinzen mit dem Mahlen begonnen, mit Ausnahme von Santiago de Cuba und Sancti Spíritus. Damit wurden die Prognosen für die gegenwärtige Etappe überschritten, was auf die Strategie zurückzuführen ist, dass diejenigen Zentralen, die dazu imstande waren, bereits früher als geplant mit dem Mahlen begannen, erklärte der PR-Verantwortliche der Gruppe Azcuba exklusiv für Granma. Die Zahl der vorzeitig produzierenden Zentralen beträgt 15, während vier pünktlich begannen und aus verschiedenen Gründen verspäteten sich Luis Santa Coloma (Mayabeque) und Mario Muñoz (Matanzas). Am Ende dieser Informationen hatte Brasil (Camagüey) noch nicht mit dem Mahlen begonnen.

Pérez Hernández sagte, dass die geplante industrielle Leistung 117% erreicht und nur die Zentralen 30 de Noviembre und Argentina unter dem Plan liegen. Beide stehen ebenfalls auf der Liste derjenigen, die ihren Zuckerproduktionsplan nicht erreichen, zusammen mit Boris Luis Santa Coloma, Mario Muñoz, Argeo Martínez und Archimedes Colina, bei denen vor allem der späte Beginn und das Arbeitskräftedefizit Einfluss ausüben.

In den verbleibenden Tagen der ersten Dekade dieses Monats müssen weitere 14 Zentralen ihre Maschinen anwerfen, davon sechs früher, als es der Zeitplan vorsieht. Damit wird der Monat Dezember mit 36 ​​dieser Zuckerzentralen in Aktion die Garantie dafür liefern, zu guten Ergebnissen bei der sogenannten kleinen Ernte zu kommen, die voraussichtlich im Voraus abgeschlossen werden wird.

Ein Element, das die Umstände verdeutlicht, unter denen die gegenwärtige Ernte stattfindet, ist, dass im gleichen Zeitraum des Vorjahres nur eine Zentrale in Betrieb war, aufgrund der reichlichen Niederschläge, die fast die gesamte Mahlperiode auf nationaler Ebene prägten.

Die Quelle betonte, dass die Produktionspläne auf realistischen Grundlagen erstellt wurden und größtmögliche Anstrengungen unternommen worden sind, um Teile, Ausrüstungen und Vorräte abzusichern sowie die Mittel zur Steigerung der Kapazität zum Schneiden, Anheben und Bewegen des Zuckerrohrs zu gewährleisten.